Leipzig Zoo – Steckbrief & Bilder

Leipzig Zoo – Steckbrief & Bilder

Der Zoologische Garten Leipzig oder Zoo Leipzig ist ein Zoo in der Stadt Leipzig, Deutschland.

Er wurde erstmals am 9. Juni 1878 eröffnet. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde er 1920 von der Stadt Leipzig übernommen und umfasst heute eine Fläche von etwa 27 Hektar und beherbergt rund 850 Tierarten.

Bis zum Jahr 2020 verfügt der Zoo über sechs verschiedene Themenwelten, die darauf abzielen, den gezeigten Tierarten einen artgerechten Lebensraum zu bieten.

Der Leipziger Zoo ist international bekannt für seine großen Bauprojekte wie das Pongoland (mit Gorillas, Schimpansen, Bonobos und Orang-Utans) und das Gondwanaland (mit 1,65 Hektar die zweitgrößte überdachte Regenwaldhalle der Welt).

Hier wurden mehr als 2.000 Löwen, 250 seltene sibirische Tiger und andere Raubtiere wie Bären gezüchtet. Der Zoologische Garten Leipzig wird als „Zoo der Zukunft“ bezeichnet.

Familienbesuch

Zu den familienfreundlichen Extras gehören eine Vielzahl von Spielplätzen, Picknickplätze, verschiedene gastronomische Angebote. Bis auf das Godwanaland sind alle Bereiche des Zoos mit Kinderwagen und Bollerwagen zugänglich. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Tieren wie Ziegen nahe zu kommen und sie zu streicheln. Kinder unter 6 Jahren zahlen keinen Eintritt.

Wer sichergehen will, dass er zur Fütterungszeit da ist, kann sich online informieren, wann welche Aminale gefüttert werden.

Die Parkplätze befinden sich auf der anderen Straßenseite, was praktisch ist, aber die Preise pro Stunde spiegeln die Tatsache wider, dass der Zoo im Stadtzentrum liegt.

Hunde haben keinen Zutritt zum Zoo.

Themenwelten

Der Zoo Leipzig beherbergt sechs verschiedene Themenwelten: den Gründergarten, Gondwanaland, Asien, Pongoland, Afrika und Südamerika. Zoodirektor Prof. Dr. Jörg Junhold möchte den Artenschutz mit großzügigen, möglichst artgerechten Anlagen verbinden. Zusätzlich bietet der Zoo Führungen für Besuchergruppen und verschiedene Sonderveranstaltungen an.

Gründergarten

Der Gründergarten befindet sich in der Nähe des Eingangs, teilweise in historischen Gebäuden. Neben dem Entdeckerbogen, der auch zu pädagogischen Zwecken genutzt wird, umfasst dieser Teil des Zoos Anlagen mit Koalas, Goldenen Löwentamarinen, Kupfertittis und Bartkaisern, teilweise in den Einrichtungen des ehemaligen Affenhauses, das 2001 durch das Pogoland ersetzt wurde.

Gondwanaland

Im Jahr 2010 wurde das riesige Gewächshaus Gondwanaland eröffnet, das eine Fläche von mehr als zwei Fußballfeldern (16.500 m²) umfasst. Es hat ein eigenes tropisches Klima und beherbergt fast 200 exotische Tierarten und rund 500 verschiedene Pflanzenarten. Es gibt einen Baumkronenpfad, auf dem die Totenkopfäffchen aus nächster Nähe herumspringen.

Ein weiteres sehr seltenes Tier, das in Gondwanaland lebt, ist der östliche Quoll, ein mittelgroßes fleischfressendes Beuteltier, das in Australien beheimatet ist.

Asien

Eine der Hauptattraktionen in dieser Themenwelt sind die indischen Elefanten. Sie haben ein eigenes Schwimmbecken mit einer Besuchergalerie darunter, falls man es schafft, bei geöffnetem Becken die schwimmenden Elefanten von unten zu sehen.

Das vom Aussterben bedrohte Chinesische Schuppentier – in freier Wildbahn fast ausgestorben – bewohnt ebenfalls diesen Teil des Zoos.
Weitere Arten in diesem Teil des Zoos sind: Sibirischer Tiger, Faultier und Schneeleoparden.

Bis sie 2017 endlich ein artgerechtes Umfeld bekamen, lebten die Schneeleoparden in „traditionellen Käfigen“ wie der Panther, über den Rainer Maria Rilke 1902 schrieb.

Pongoland

Die moderne Affenwelt mit großzügigen Außenanlagen wurde 2001 eröffnet und bietet vier Primatenarten die Möglichkeit, in Familiengruppen zu leben.

Außerdem befindet sich im Pogoland ein Forschungszentrum in Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie, das Wolfgang Köhler Primatenforschungszentrum, das in Zusammenarbeit mit dem Zoo Leipzig betrieben wird. Die Forschung konzentriert sich sowohl auf das Verhalten als auch auf die Kognition der vier Menschenaffenarten:

  • Schimpanse,
  • Gorillas (in diesem Fall Westliche Flachlandgorillas),
  • Orang-Utans und
  • Bonobos.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Ontogenese der Schimpansenkognition. Bei der Planung und dem Bau diente das Yerkes National Primate Research Center als Vorbild.

Alle Affen, mit Ausnahme der Organutans, nehmen am Ex-situ-Programm der European Association of Zoos and Aquaria (EAZA) teil. Seit der Eröffnung von Pogoland sind in Leipzig zahlreiche junge Affen geboren worden.

Afrika

Eine der Hauptattraktionen des Afrika-Bereichs ist die 25.000 m2 große Kiwara-Savanne, ein gemeinsamer Lebensraum von Grévy-Zebras, Rothschild-Giraffen, Thomson-Gazellen und Strauße.
Zu den weiteren Tieren gehören Löwen, Hyänen und die sehr beliebten Erdmännchen.

Quelle: Wiki

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