Zebramanguste Steckbrief – Lebensweise, Ernährung

Zebramanguste Steckbrief – Lebensweise, Ernährung

Aussehen

Die Zebramangusten und die Kusimansen werden gemeinsam als Gattung Mungos von den echten Mungos der Gattung Herpestes abgetrennt. Die Zebramanguste besitzt ein licht graubraunes Fell mit dunklen Querbinden auf Nacken und Rücken, die an ein Zebra erinnern, weshalb sie auch den Namen erhalten haben. Sie sehen einem Marder oder einem Erdmännchen sehr ähnlich.
Mit nahezu 50 cm Körperlänge und einem etwa halb so langen Schwanz ist sie eine mittelgroße Schleichkatze.
Die Männchen und Weibchen sind kaum zu unterscheiden, da sie fast gleichgroß und auch gleichschwer sind. Sie haben ein Gewicht von etwa 900 Grammbis zu 1,9 Kilogramm.
Die Zebramangusten sind blitzschnelle Tiere, vorallem wenn es um die Futtersuche geht. Selbst giftige Schlangen können sie zusammen mit anderen Artgenossen erledigen.

Lebensweise

Die meist gesellige und tagaktive Zebramanguste ist wenig standorttreu und vagabundiert ähnlich wie viele andere Schleichkatzen und Mangusten in ihrem Verbreitungsgebiet umher. Sie bevorzugt hierbei die Trockengebiete Ost- und Westafrikas südlich der Sahara. Während der Zeit der Jungenaufzucht, die das ganze Jahr über möglich ist, sich jedoch in den Sommermonaten häuft, wie auch während der kurzen Aufenthalte an einem Ort, suchen die Tiere alte Kaninchen- oder Termitenbauten auf oder sie graben sich auch selbst Höhlen. Diese bewohnen sie meist jedoch nur wenige tage und ziehen weiter.

Ernährung

Bei der Jagd sind Zebramangusten ausgesprochen gesellig. Sie durchstreifen oft in breiter Front ein Gebiet und suchen es nach Würmern, Schnecken, Insekten, Vogeleiern und kleinen Wirbeltieren ab. Mit schleimigem oder ätzendem Drüsensekret geschützte Beutetiere rollen die Zebramangusten auf dem Boden mit den Pfoten hin und her, bis sie ihren Schutzmantel verloren haben. Hartschlaige Beute wird mit den Vorderpfoten ergriffen und unter dem Körper hindurch nach hinten gegen einen harten Gegenstand oder auf den Boden geschleudert. Trotz fehlender Territorialität zeigen die Tiere ein ausgeprägtes Markierungsverhalten, indem sie hockend über Beute und Futterreste rutschen. Während ihres Jagens und Umherstreifens halten die Individuen durch ständige, hochfrequente Trillerlaute stimmlichen Kontakt.

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