Monarchfalter Steckbrief – Danaiden, Aussehen, Wanderung

Monarchfalter Steckbrief – Danaiden, Aussehen, Wanderung

Donaiden

Diese großen Falter sind im tropischen Afrika und Amerika und in der indoaustralischen Region mit vielen Arten vertreten. Einige erreichen eine Spannweite von mehr als 13 cm. Zuweilen wird diese Familie auch als Unterfamilie zu den Edelfaltern gestellt.

Feinde

Die Falter werden im Allgemeinen wegen ihres abschreckenden Geschmacks, von Vögeln und anderen Räubern gemieden. Ihre Körper sind sehr elastisch und die Flügel zäh, so dass sie Angriffen widerstehen können, die andere Schmetterlinge umbringen.

Viele Danaiden dienen anderen Schmetterlingen als mimetische Vorbilder.

Aussehen

Der bekannteste Vertreter dieser Familie der Danaiden ist der Monarchfalter. Die Vorderflügellänge des Männchens wird 47 bis 50 mm groß. Bei diesen Bernsteinfarbenden Faltern besitzen die Männchen eine schwarze Tasche mit Duftdrüsen auf der Oberseite der Hinterflügel und paarige Haarpinselorgane am Hinterleib.

Beim Balzflug werden nach der optischen Annäherung an das Weibchen von den Männchen im Nahbereich Sexuallockstoffe über die Pinselorgane auf die weiblichen Fühler abgegeben. Ohne diese Pheromone kommt eine Paarung nicht zustande.

Wanderung

Der Monarch ist ein Wanderfalter mit einer festgelegten Wanderroute. Das gilt wenigstens für Nordamerika. In jedem Herbst suchen Millionen ihren Weg entlang beider Küsten Nordamerikas. Häufig rasten sie Jahr für Jahr in gewaltigen Ansammlungen an denselben Örtlichkeiten.

Sie verbringen den Winter in den Subtropen und Tropen und ziehen im zeitigen Frühjahr in kleineren Gruppen zurück. Auf diesem Weg legen die Weibchen Eier und ihre Nachkommen vollenden diese Reise nordwärts bis Kanada. Viele sind weit draußen über dem Meere gesichtet worden und es wird angenommen, dass diese sehr kräftigen Flieger in der Lage sind, den Ozean zu überqueren und Europa und andere Kontinente zu erreichen.

Es ist bekannt, dass dieser Falter sein Verbreitungsgebiet im vorletzten Jahrhundert stark erweitert hat. Um 1840 wurde er erstmalig in Neuseeland beobachtet, um 1870 dann in Australien und ab 1880 besiedelte er auch die Kanarischen Inseln. Heutzutage ist er als seltener Wanderfalter in Portugal, Spanien, Frankreich, Irland und England anzutreffen.

Eine verwandte Art kommt unter anderen ebenfalls auf den Kanaren vor und ist gelegentlich auch in Süditalien, Griechenland und Marokko zu beobachten.

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