Waldmaus / Insektenfressende Waldmaus – Steckbrief

Die Waldmaus

Die Waldmaus hat unter den Arten der Gattung Apodemus, Brandmaus, Feldmaus und Gelbhalsmaus, das größte Verbreitungsgebiet, das sich mit Ausnahme der nördlichsten Gebiete über fast ganz Eurasien erstreckt.

Aussehen

Mit 8 bis 11 cm Kopf-Rumpf-Länge und 15 bis 30g Gewicht ist sie kleiner als die Gelbhalsmaus, der sie im übrigen sehr ähnlich ist. Doch ist ihre Unterseite nicht so deutlich hell abgesetzt und der gelbliche Brustfleck, der ganz fehlen kann, ist niemals halsbandförmig.

Lebensweise

Gelbhalsmaus und Waldmaus sind „Schwesterarten“, wobei die erste besser klettert und mehr an den Wald gebunden ist. Die Waldmaus bewohnt lieber offene Landschaften, ja Steppen, weshalb man sie neuerdings auch Feld-Waldmaus nennt. Sie sucht gern Schutz im Schatten von Gräsern und Kräutern.

Im Herbst und im Winter, aber auch in sehr heißen Sommern, können beide Arten in Häuser eindringen und zum Vorratsschädling werden. Die Waldmaus tut sich hier in den unteren Stockwerken an Getreide und Obst, die Gelbhalsmaus mit Vorliebe auch an Speck- und Fleischvorräten auf dem Dachboden gütlich.

Die Waldmaus legt tiefe Baue zwischen Baumwurzeln und in Felsspalten an. in die sie auch Vorräte aus allerlei Sämereien einträgt.
Ja nach örtlichem Klima hat das Weibchen von März bis September bis zu 4 Würfe mit 5 bis 8 Jungen.

Neuere Kreuzungsversuche ergaben fruchtbare Mischlinge zwischen Waldmaus und Gelbhalsmaus, so dass es sich wahrscheinlich nur um zwei Rassen ein und derselben Art handelt, zumal sich die Unterschiede nach Osten zu ohnehin verwischen.

Waldmaus

Insektenfressende Waldmaus

Die insektenfressende Waldmaus lebt im sumpfigen Regenwald des Kongobeckens im äquatorialen Afrika. Sie wird bis 16 cm lang. Der Schwanz erreicht 21 cm Länge. Die Ohren sind auffallend groß, die Hinterbeine schmal und verlängert.

Die Haare des oberseits rostbraunen, in der Rückenmitte noch mit Schwarz untermischten Felles sind lang und etwas steif. Nur schwach behaart ist dagegen der lange Schwanz.

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Lebensweise

Obwohl die Insektenfressende Waldmaus systematisch zu den Baum- und Klettermäusen gerechnet wird, bewohnt sie dennoch keine Bäume. Ihre Nahrung, die überwiegend aus Insekten besteht, sucht sie sich am Boden. Dort erbeutet sie auch Schnecken, Würmer und sogar Lurche. Heruntergefallene Baumfrüchte werden ebenfalls gern gefressen. Die Weibchen gebären nur 1 bis 2 Junge pro Wurf, sind aber zu jeder Jahreszeit paarungsfähig.

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