Treene Steckbrief & Bilder

Die Treene (dänisch: Trenen) ist ein hydrologisch 95 km und nominell 73,4 km langer Fluss im Norden Schleswig-Holsteins, Deutschland. Er ist ein rechtsseitiger Nebenfluss der Eider.

Er entspringt im nördlichen Angeln, südöstlich von Flensburg, und fließt überwiegend in süd-südwestlicher Richtung, bevor er bei Friedrichstadt in die Eider mündet.

Der Oberlauf wird Bondenau genannt. Seine Quelle liegt im Boden von Mohrkirch. Der Name „Treene“ beginnt am Tresssee bei Großsolt im Kreis Schleswig-Flensburg. Nach etwa 73 km erreicht sie die Stadt Friedrichstadt (Kreis Nordfriesland).

Dort wird er durch Schieber in die Eidermündung entlassen, 25 km oberhalb des Eidersperrwerks. Sie ist der wichtigste Nebenfluss der Eider. Seit dem Bau des Nord-Ostsee-Kanals ist sie sogar stärker als die Eider selbst.

Details

Die Bondenau, als Hauptzufluss der Treene, entspringt 15,6 km östlich des Tressees auf der Halbinsel Angeln, begrenzt durch die Flensburger Förde und die Schlei.

Die Treene ist also ein ungewöhnlicher Fall eines Flusses, der auf einer Halbinsel in der Ostsee entspringt, aber in die Nordsee mündet. Die Länge von Bondenau beträgt 20,43 km.

Einen halben Kilometer vor dem Treßsee mündet sie in einen Bach namens Kielstau oder Kielsau, der von manchen als weiterer Quellfluss der Treene angesehen wird.

Zwischen Treßsee und Tüdal erstreckt sich ein 20 Quadratkilometer großes Naturschutzgebiet, die Obere Treenelandschaft, entlang des Flusses. Besonders der untere Teil ist ein Rückzugsgebiet für Zugvögel („Storchendorf“ Bergenhusen).

Der mittlere Abschnitt zwischen Langstedt und Treia hat sich zu einem beliebten Kanurevier entwickelt, der untere Teil kann auch von Sportbooten genutzt werden. In Schwabstedt befindet sich eine öffentliche Badestelle im Fluss.

Geschichte

Von der Antike bis zum Hochmittelalter hatte der Streifen trockenen Landes zwischen dem Feuchtgebiet Treene und der Schlei die Funktion einer Landenge.

Hier sicherte die Danevirke die Südgrenze Dänemarks, die damals von der Eider markiert wurde, mehr als 20 km weiter südlich. Und die Strecke Eider – Treene – Rheider Au (Nebenfluss der Treene) – Schlei diente als Schifffahrtsweg zwischen Nord- und Ostsee (siehe auch Haithabu).

Ob dabei Boote zwischen Selker Noor (einer Verlängerung der Schlei) und der Rheider Au 16 km auf primitiven Walzen über die 20 m hohen Landrücken gezogen wurden (gängige Meinung), oder ob der Kograben, 1 bis 2 km südlich und parallel zu den Wällen von Danevirke, ebenfalls als Schifffahrtskanal diente, ist noch nicht endgültig geklärt.

Quelle: Wiki

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