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Ratten Steckbrief – Haltung, Aussehen, Arten

Ratten Steckbrief – Haltung, Aussehen, Arten

Ratten gehören zur Art der Nagetiere und der Familie der Langschwanzmäuse. Sie sind sehr gute Schwimmer, weshalb auch das Sprichwort „Die Ratten verlassen das sinkende Schiff“ Sinn macht. Bei vielen Menschen rufen Ratten Abscheu und Ekel und die unmittelbare Begegnung mit einer Ratte sogar panische Angst hervor. Auch als Schimpfwort muss die Ratte in manchen Sprachen herhalten. Der Mensch hat bisher allerdings auch mit diesen Nagern, die die fatale Fähigkeit besitzen, in seiner Nähe mit unglaublichem Geschick und Ausdauer auszuharren, überwiegend schlechte Erfahrungen gemacht.

Aussehen

Ratten werde 20 cm bis 28 cm lang und wiegen bis zu 400 g. Sie haben schwarzes oder bräunliches bis rotbraunes Fell und sind am Bauch grauweiß. Mittlerweile gibt es auch anders farbige oder mehrfarbige Ratten, die allerdings angezüchtet ist. Der Rattenschwanz ist etwas ganz besonderes und ein wichtiges Körperteil für die Ratte. Er wird zwischen 17 cm und 23 cm lang und er dient als eine Antenne, damit sich die Ratten orientieren können. Auch zum Klettern und zum Abstützen benutzen sie ihren starken Schwanz. Selbst die Körpertemperatur können die Ratten mit ihrem Schwanz steuern. Die Lebenserwartungen der Ratte liegt bei bis zu 3 Jahren.

Arten

Wie viele Arten verbergen sich eigentlich unter dem Sammelnamen Ratten? Wenn wir von den schädlichen Ratten sprechen, sind immer die Hausratte und die Wanderratte gemeint.
Diese beiden Arten sind die bei weitem erfolgreichsten der Sippe und ringen uns, bei aller Abneigung, mit ihren Fähigkeiten doch auch einige Bewunderung ab. Insgesamt sind bisher etwa 500 verschiedene Rattenarten bekannt. Man geht davon aus, dass es noch viele mehr gibt, die aber bisher unerforscht sind.

Vorkommen

Alle Ratten stammen ursprünglich aus Ost- und Südasien, sind aber heute viel weiter verbreitet. Oder sogar, wie die Hausratte und die Wanderratte, weltweit verschleppt. Verschleppt wurden sie früher durch Schiffe, auf denen sie als blinde Passagiere mitfuhren.
Hier leben Ratten unter anderen in Gärten, auf Feldern oder in der Nähe der Menschen, wie zum Beispiel in Vorratskammern, Kellern oder Ställen.

Haltung

Wer den Widerwillen gegen die Ratten überwindet und ein Tier in einem geräumigen Käfig pflegt, der außerdem mit etwas trockenem Streu und einem dunklem Unterschlupf nicht besonders ausgestattet werden muss, wird in einer Ratte einen intelligenten, zutraulichen Pflegling finden. Im Gegensatz zu Mäusen geht von den Ratten auch keine Geruchsbelästigung aus. Paarweise Haltung ist wegen der Nachwuchsfrage problematisch. Dann werden die Tiere auch nicht so zutraulich.

Victoria McCallister

Geschrieben von Victoria McCallister

Victoria ist seit 2019 Mitglied des ScreenHaus Autorenteams und besonders interessiert in den Themen Reisen und Gesundheit. Vicky hat den Großteil der Welt besucht und lässt uns immer wieder daran teilhaben.

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