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Wolfsspinne Steckbrief – Größe, Lebensraum, Fortpflanzung

Wolfsspinne Steckbrief – Größe, Lebensraum, Fortpflanzung

Die Wolfsspinne gehört zu den Spinnentieren und in die Familie der Webspinnen mit ca. 2500 Arten. Eine der bekanntesten Wolfspinne ist die Tarantel, diese ist aber eher in wärmeren Gebieten verbreietet.

Lebensraum & Lebensweise

Die Wolfsspinnen sind typische Bodenbewohner und sind vorwiegend in trockenen, sonnigen Gebieten anzutreffen. Wie zum Beispiel auf Trockenrasen, lichten Stellen in den Wäldern, oder im heimischen Garten. Die größeren Vertreter der Wolfsspinnen haben ihr Nest im Erdboden und verschwinden durch ein kleines Loch dort hinein. Andere leben auch zwischen Steinen, wo sie es sich dann durch die Wohngespinste gemütlich machen.

Fast alle Wolfsspinnen bauen keine Fangnetze, sondern lauern der Beute auf und überwältigen dann durch einen kurzen Sprung. Sie lauern der Beute durch ihren stark ausgeprägten Gesichtssinnn auf.

Aussehen

Das wohl wichtigste Erkennungsmerkmal der Wolfsspinnen sind die 4 Augenpaare, die in drei Reihen hintereinander sitzen. Die erste Reihe der Augen besteht aus vier kleinen Augen, die dahintersitzende Reihe besteht aus zwei Augen, die etewas größer sind als die vorderen und zwei weitere Augen sitzen noch dahinter.
Sie haben einen pelzigen Körper, der braun bis grau gefärbt ist, dieser besitzt diverse Zeichnungen und Färbungen.
Die Weibchen sind länger als die Männchen, die Weibchen erreichen eine Körpergröße bis zu 7 mm und die Männchen dagegen nur bis zu 5 mm. Die Männchen sind deutlich dunkler als die Weibchen.

Nahrung

Die Beutejagd beginnt meist nachts. Die Wolfsspinne ist, wie alle anderen Spinnen, ein Fleischfresser. Sie fressen gerne Blattläuse und andere Gartenschädlinge, die sich am Boden aufhalten. So profitieren auch die Menschen von ihr.

Fortpflanzung

Im Frühjahr beginnt die Paarungszeit, meist im April. Die Eier werden im Kokon an der Spinnwarze des Weibchens befestigt, welches dann mit ihr herumgetragen wird um den Kokon vor Feinden zu schützen. Meist schlüpfen die Jungtiere dann im Juni. Der Kokon wird von dem Weibchen aufgebissen, damit die Jungtiere besser schlüpfen können. Oft sind es bis zu hundert Jungtiere, die aus dem Kokon schlüpfen. Sie begeben sich dann sofort auf den Rücken der Mutter, oft sitzen sie auch in mehreren Schichten auf dem Rücken der Mutter. Sie ernähren sich die erste Zeit von dem Eidotter.

Leonie Auerbach

Geschrieben von Leonie Auerbach

Leonie ist seit 2017 Mitglied des ScreenHaus Magazin Autorenteams und ist ein absoluter Tier- und Reisefreund. Wann immer ihr ein interessantes Tier oder Reiseziel über den Weg läuft, erfahrt ihr es zuerst!

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