Viper Steckbrief – Allgemein, Aussehen, Schlangengift

Viper Steckbrief – Allgemein, Aussehen, Schlangengift

Allgemein

Die Vipern werden auch Ottern genannt. Sie sind eine Familie der Giftschlangen. Es gibt mehrere hundert verschiedene Arten der Vipern und sie werden in etwa 40 Gattungen unterschieden. Eine davon ist beispielsweise die Grubenotter, zu der die Klapperschlange gehört.
Vipern sind dämmerungs- und nachtaktiv. Dies kann man gut daran erkennen, dass sie geschlitzte Pupillen haben, damit sie im Dunklen besser sehen können. Nachts lauern sie auf ihre Beute. Das sind Kleinsäuger, Amphibien und Reptilien. Mit einem Biss vergiften sie ihre Opfer, die dann qualvoll verenden und die Vipern verschlucken diese dann im Ganzen.
Natürliche Feinde der Schlangen, zumindest für die kleineren Arten, sind zum Beispiel Bussarde, Füchse und Iltise.

Vipern kann man in Europa und Asien finden, genau wie in Afrika und Amerika. Bei uns in Europa kann man von den vielen verschiedenen Arten allerdings nur 13 finden. Darunter die hier sehr bekannte Kreuzotter.
Vipern legen je nach Art 4 bis 20 Eier. Einige Arten brüten ihre Eier sogar im Körper aus.

Aussehen

Die Schlangen sind meist unauffällig gefärbt mit einem tarnenden Braunton oder in Grautönen. Seltener gibt es auch grüne Vipern, die man aber eher in Afrika und Asien finden kann.

Je nach Art der Schlange, können sie bis zu drei Meter lang werden. Die kleinen ihrer Art werden nur bis zu 30 cm lang. Ein weiteres Erkennungsmerkmal der Vipern ist der dreieckige Schädel und seine beweglichen Giftzähne. Wenn die Vipern ihr Maul schließen, können sie ihre Giftzähne einklappen, da diese von innen hohl sind. Anhand ihrer Augen kann man die Vipern von Nattern unterscheiden. Die Vipern haben geschlitzte Pupillen, während Nattern runde haben.

Schlangengift

Das Gift der Vipern ist hämatoxisch, was bedeutet, dass das Gift Blutzellen zerstört und zu inneren Blutungen, Gewebezerstörung und Schwellungen führt. Dies ist sehr schmerzhaft. Blutungen treten bei den Beutetieren hauptsächlich in Nase – und Mundhöhle und auch im Darm und im Gehirn auf. Desweiteren erzeugt das Gift Lähmungserscheinungen, wie zum Beispiel bei dem Gift der Klapperschlange.

Der Biss einer Kreuzotter beispielsweise ist für erwachsene Menschen nur selten mit Komplikationen verbunden.
Bei Kindern, älteren oder geschwächten Menschen aber muss man sofort den Arzt aufsuchen, da für diese Menschengruppe Lebensgefahr besteht.

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