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Python Steckbrief – Lebensweise, Nahrung, Arten

Python Steckbrief – Lebensweise, Nahrung, Arten

Lebensweise

Die Python-Schlangen gehören, wie die Boa-Schlangen, in die Familie der Riesenschlangen, kommen aber nur in den wärmeren Gebieten der Alten Welt vor. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Afrika bis zu den Philippinen und Australien.
Während die kleineren Arten mehr oder weniger an ein Leben in Bäumen angepasst sind, halten sich die großen Arten am Boden auf, wo sie tagsüber in Höhlen versteckt sind und erst nachts zur Jagd hervorkommen. Im Gegensatz zu den Boas tragen Pythons zwei Reihen von Zähnen im oberen Gaumen. Sie sind außerdem eierlegende Schlangen, während Boas lebendgebärend sind.
Die meisten Arten der Python-Schlangen zeichnen sich durch einen recht plumpen Körper mit einem kurzen Schwanz aus. Der Kopf ist deutlich vom Hals abgegrenzt und ist auffallend verlängert.

Nahrung

Pythons sind ungiftig und sind bekannt dafür, dass sie ihre Beute durch umschlingen töten. Sie ernähren sich von warmblütigen Tieren, wie zum Beispiel Vögeln und Säugetieren. Um welche Säugetiere es sich genau handelt, hängt ganz con der Größe der Python ab. Die kleinere Arte ernährt sich also eher von Kleinnagern, wie zum Beispiel Ratten. Die größeren wiederum ernähren sich von Säugetieren, die die Größe eines Hundes haben. Zum Beispiel Ziegen.
Angeblich sind in Indonesien auch Einzelfälle dokumentiert, bei denen eine Python sogar Menschen verschlungen haben soll.

Arten

Der afrikanische Felsenpython erreicht eine Länge bis zu 7 m. Er setzt sich, in die Enge getrieben, überaus heftig zur Wehr, wohingegen sich der ebenfalls afrikanische Königspython der meist nur 1,5 m lang wird, bei Gefahr so zusammenrollt, dass der Kopf von der Körperwindung verdeckt wird.
Asiatische Arten sind der 6 m lang werdende Tigerpython und der riesige Netzpython, der bis zu 9 m Länge erreichen soll. Die Rautenschlange ist mit den Echten Pythons recht nahe verwandt. Sie lebt in Australien und Neuguinea. Eine ebenfalls sehr große Art ist der Amethyst-Python, die angeblich bis 8 m lang werden soll.

Fortpflanzung

Je nach Art legen die weiblcihen Pythons 2 bis 100 Eier ab. Die Weibchen behüten ihre Brut sehr intensiv und verlassen die Eier nicht, bis die Jungen geschlüpft sind. Die Eier werden sehr warm gehalten und haben eine höhere Temperatur als die Außentemperatur. Manche Arten erzeugen sogar noch mehr Wärme durch Muskelzittern.

Victoria McCallister

Geschrieben von Victoria McCallister

Victoria ist seit 2019 Mitglied des ScreenHaus Autorenteams und besonders interessiert in den Themen Reisen und Gesundheit. Vicky hat den Großteil der Welt besucht und lässt uns immer wieder daran teilhaben.

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