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Stieglitz Steckbrief – Brutzeit, Aussehen, Vorkommen

Stieglitz Steckbrief – Brutzeit, Aussehen, Vorkommen

Der Stieglitz wird auch Distelfink genannt. Er gehört zur Vogelart aus der Familie der Finken. Er gehört zu den farbenfrohesten Finkenarten. Der Stieglitz hat eine Lebenserwartung von ungefähr 5 Jahren.

Aussehen

Der Stieglitz ist einer der Kleinsten unter den Finken, er wird bis zu 12 cm groß und erreicht ein Gewicht von ca. 15g. Auffällig ist die rot gekennzeichnete Gesichtsmaske. Das Bauchgefieder ist weißlich bis gelb gefärbt. Der Schwanz ist schwarz mit weißen Flecken gesprenkelt. Der Schnabel des Stieglitz ist gelblich und die Spitze leicht nach unten geboben. Die Männchen und Weibchen unterscheiden sich kaum.

Lebensraum

Den Stieglitz sieht man in fast in ganz Europa, außer in Skandinavien und auf Island. Aber auch in Nordafrika und Kleinasien. Der Stieglitz ist ein Teilzieher, der in Westeuropa überwintert. Der Stieglitz lebt in offenen Landschaften, die in der Nähe von Wäldern oder Obstplantagen liegen.

Stieglitz

Nahrung

Seine bevorzugte Kost sind Sämereien von Blumen, Kräutern und Gräsern aber auch Distelsamen, daher hat er auch den Namen Distelfink. Allerdings ernährt sich der Stieglitz auch von kleinen Insekten, die er grade während der Brutzeit benötigt, darunter fallen unter anderem auch Blattläuse.
Im Winter sieht man die Vögel häufig im heimischen Garten an den aufgehängten Meisenknödeln.

Brutzeit

Im März beginnt die Balzzeit der Stieglitze. Schon vorher fangen die Männchen an ihren Gesang zu verbessern um somit bei dem Weibchen Eindruck zu schinden. Männchen und Weibchen schlißen sich dann zu lebenslangen Paargeschmeinschaften zusammen. Nach der Paarung legt das Weibchen bis zu sechs Eier in das aus Halmen, Moos und Wurzeln bestehende Nest. Die weißlich matten Eier werden nun 14 Tage lang von dem Weibchen ausgebrütet, das Männchen versorgt das Weibchen in der Zeit mit Nahrung. Das Nest wird nur zur Körperhygiene verlassen. Die Jungvögel werden nach ca. 14 Tagen flügge und verlassen das Nest, um selbstständig auf Nahrungssuche zu gehen.

Verhalten & Feinde

Die Stieglitze sind tagaktiv. Sie sind sehr gesellschaftsfähig, das heißt sie schließen sich gerne mit mehreren zusammen und bilden Gemeinschaften. Im Winter kann man die Stieglitze auch mit Grünfinken oder Hänflingen zusammen in einer Gruppe beobachten. Gelegentlich kommt es auch zu Streitigkeiten innerhalb der Gruppe.

Zu den natürlichen Feinden zählen die Katze, die Elster oder der Sperber aber auch der Marder zählt dazu.

Leonie Auerbach

Geschrieben von Leonie Auerbach

Leonie ist seit 2017 Mitglied des ScreenHaus Magazin Autorenteams und ist ein absoluter Tier- und Reisefreund. Wann immer ihr ein interessantes Tier oder Reiseziel über den Weg läuft, erfahrt ihr es zuerst!

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