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Kohlmeise Steckbrief – Brutzeit, Merkmale, Verbreitung

Kohlmeise Steckbrief – Brutzeit, Merkmale, Verbreitung

Die Kohlmeise zählt zur Gattung der Waldmeisen und ist in der Unterordnung der Singvögel. Es gibt drei Gattungen der Meisen, sie sind über die ganze nördliche Erdhalbkugel und Afrika verbreitet. Alle auch in Europa vorkommenden Arten gehören in die Gattung der Waldmeisen.

Verbreitung

Die Kohlmeise bewohnt die kalten (fast bis zur arktischen Baumgrenze)gemäßigten und subtropischen Regionen der nördlichen Welt. Als Lebenrausm nutzt sie offenes und bewaldestes Gelände, hauptsächlich Mischwald mit vielen Büschen. Nur selten kommt die Kohlmeise im reinen Nadelwald vor.Überhaout nicht anzutreffen ist sie in der Tundren-Zone und in der dichten Fichtentaiga. Kohlmeisen sind überwiegend Standvögel.

Aussehen

Unsere einheimische Kohlmeise ist mit einer Körperlänge von 14 cm eine große Meise, die an ihrem schwarz-weißen Kopf und an dem schwarzen Längsband, das über die gelbe Unterseite verläuft, leicht zu erkennen ist. In Wäldern, Parkanlangen, Gärten und eigentlich überall wo Bäume stehen kommt sie häufig vor. Mehr als die anderen Meisen sucht die Kohlmeise am Boden nach Nahrung, aber auch von Bäumen und Büschensammelt sie Insekten, Spinnen, Samen und Nüsse ab. Daneben verzehrt sie ebenso gerne BEeren wie Blatt- und Blütenknospen.

Brutzeit

Während des Winters suchen die Vögel einzeln nach Schlafhöhlenzur Übernachtung auf. Das Männchen lässt schon mitten im Winter sienen Reviergesang in der Umgebung seiner Schalfhöhle ertönen. Das eigentliche Brutrevier wird etwa im März festgelegt. Ist ein PAar gebildet, dann wird die Schlafhöhle zur Bruthöhle.

Für viele Meisen bieten die unterscheidlichsten natürlichen oder künstilichen Höhlungen in Bäumen, Mauern oder an Gebäudeneine geeignete Nistmöglichkeit.
Von Ende März bis Anfang Mai baut das Weibchen das NEst. Es formt Moos, Wurzeln und Flechten und Grashalme zu einem Klumpen, der mit Haaren und Pflanzenwolle ausgekleidet wird. So bietet das Nest eine gute Wärmeisolation für die 8-10 Eier, auf denen das Weibchen ca. 14 Tage brütet. Der Brutbeginn erfolgt mit dem letzten Ei. Das brütende Weibchen wird von dem Männchen gefüttert. Wenn die kleinen Nesthocker geschlüpft sind, dann werden sie von beiden Elternteilen betreut. Nach ca. 20 Tagn verlassen die Kleinen das Nest und nach 4 Wochen sind die Kleinen dann selbstständig.

Feinde

Der hohen Fortpflanzungsrate stehen eine Vielzahl natürlicher Feinde und eine hohe Sterblichkeitsrate im kalten Winter gegenüber. Findet eine Kohlmeise nach einer kalten Winternacht einen halben Tag keine Nahrung, verhungert sie.

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Leonie Auerbach

Geschrieben von Leonie Auerbach

Leonie ist seit 2017 Mitglied des ScreenHaus Magazin Autorenteams und ist ein absoluter Tier- und Reisefreund. Wann immer ihr ein interessantes Tier oder Reiseziel über den Weg läuft, erfahrt ihr es zuerst!

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