Kanarenmeise Steckbrief – Vorkommen, Merkmale, Nahrung, Lebensraum

Kanarenmeise Steckbrief – Vorkommen, Merkmale, Nahrung, Lebensraum

Die Afrikanische Blaumeise (Cyanistes teneriffae) ist eine Vogelart aus der Familie der Paridae. Sie ist in Nordafrika und auf den Kanarischen Inseln beheimatet. Ihr natürlicher Lebensraum sind gemäßigte Wälder. Diese Art und die Blaumeise wurden früher als konspezifisch angesehen. Der Status dieser Art wurde nicht bewertet, da sie auf den Inseln Teneriffa und Gran Canaria häufig vorkommt. Die Art wurde aufgrund ihrer Inselpopulationen und ihrer Relevanz für evolutionäre Hypothesen in vielen Forschungsstudien verwendet.

Vorkommen

Die Kanarenmeise ist in Nordafrika und auf den Kanarischen Inseln beheimatet. Auf den Inseln Teneriffa und Gran Canaria ist sie weit verbreitet, auf Fuerteventura und Lanzarote ist sie jedoch in lokalen Populationen selten.

Merkmale

Die Kanarenmeise erreicht eine Größe von 11 – 12 cm. Sie ist eine kleine, scharfschnäblige, kompakte Meise. Die Nominatform hat eine weiße Stirn und ein weißes Supercilium bis zur Mitte des Nackens, eine tief glänzende blaue Krone, die am Hals schwärzlich wird, mit einem blauen dorsalen und gelben ventralen Körper. Der Gesang ist eine variable Wiederholung von einem oder zwei Tönen.

Nahrung

Die Art ist dafür bekannt, dass sie eine Vielzahl von Raupen frisst. Die Ernährung unterscheidet sich nicht wesentlich von C. caeruleus.

Lebensraum

Die Kanarenmeise bevorzugt gemäßigte Wälder, sowohl im Tief- als auch im Hochland. Tieflandgebiete werden auf Fuerteventura und Lanzarote bevorzugt, aber Populationen auf Teneriffa und Gran Canaria bevorzugen montane Wälder.

Zucht

Die Art brütet von Februar bis Juli, möglicherweise auch von Oktober bis Januar. In tieferen Lagen brütet sie in der Regel früher als in montanen Gebieten. Die Eiablage findet statt, wenn die Photoperiode länger ist und die Paarungszeit mit der höchsten Dichte an Raupen, die als Beute zur Verfügung stehen, synchronisiert wird. Dies ist eine residente Art – Jungtiere bleiben an ihrem Geburtsort; sie zerstreuen sich nicht, sobald sie flügge sind.

Taxonomie

Diese Art und die Blaumeise wurden früher als konspezifisch angesehen.
Unterarten sind:

  • C. t. palmensis – Palma-Blaumeise – La Palma, im NW der Kanarischen Inseln.
  • C. t. ombriosus – El Hierro (SW Kanaren)
  • C. t. teneriffae – Kanarische Blaumeise – La Gomera und Teneriffa, in WC Kanarische Inseln.
  • C. t. hedwigii – Gran Canaria, in C Kanarische Inseln.
  • C. t. degener – Lanzarote und Fuerteventura, in E Kanarische Inseln.
  • C. t. ultramarinus – Ultramarinmeise – NW Afrika von Marokko E bis N Tunesien
  • C. t. cyrenaicae – Libysche Blaumeise – NE Libyen

Die Unterart der Kanaren hat eine schwarze Kappe, die afrikanische Form hat einen blauen Rücken. Forschungen sind im Gange, um diese Populationen in verschiedene Arten aufzuteilen, mit einer eigentümlichen „leapfrog“-Verbreitung: 2007 veröffentlichte Forschungen ergaben, dass afrikanische Blaumeisen auf den östlichen Kanarischen Inseln Fuerteventura und Lanzarote nicht von denen in Nordafrika zu unterscheiden sind und daher die Unterart degener als Synonym von ultramarinus betrachtet werden sollte.

Quelle: Wiki

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