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Rotschwänzchen Steckbrief – Brutzeit, Aussehen, Fortpflanzung

Rotschwänzchen Steckbrief – Brutzeit, Aussehen, Fortpflanzung

Allgemein

Das Rotschwänzchen gehört zu den Singvögeln und ist einer der häufigsten und prächtigsten Kleinvögel, mit einer Größe von etwa 14 cm Länge. Hier unterscheiden wir zwei Arten.
Der Gartenrotschwanz ist mit seinem auffallend rostrotem Schwanz, der schwarzen Kehle über der rotbraunen Brust und dem grauen Oberrücken kaum von dem sehr ähnlich aussehenden Hausrotschwanz zu unterscheiden. Der hat aber einen schwarzgefärben Vorderkörper.

Lebensraum

Während der Gartenrotschwanz lichte Wälder, Gärten, Anlagen und Parks bevorzugt, ist der Hausrotschwanz, als ursprünglicher Bergbewohner, eher an feligen Hängen, an Mauerwerk und an Gebäuden zu finden.

Gartenrotschwanz

Zugverhalten

Beide Arten sind ausgesprochene Zugvögel. Bis auf einige Mittelmeerpopulationen ziehen die in Europa brütenden Gartenrotschwänzchen zur Überwinterung in die Steppen- und Savannengürtel südlich der Sahara, aber nicht über den Äquator hinaus. Auf dem Zug halten sie sich auch in offenen Geländen auf.

Nahrung

Das Rotschwänzchen ist ein lebhafter Vogel. Unermüdlich flattert er auf der Suche nach Insekten und anderen kleinen Tieren von Zweig zu Zweig, jagt seiner Beute in der Luft hinterher oder sucht sie am Boden. Beeren und Früchte ergänzen das Nahrungsangebot.

Hausrotschwanz

Gesang

Das Revier wird durch einen kurzen und angenehm klingenden Gesang abgegrenzt. Dieser beginnt mit einem hohen, langgezogenem Ton, dem zwei oder drei kurze Anschläge folgen. Zuweilen ahmt das Männchen auch die Lautäußerungen anderer Vögel nach.

Fortpflanzung

Bei der Balz bringt es die leuchtend rostroten Gefiederpartien erst richtig zur Geltung. So streckt es sich mit langem Hals weit nach vorn, lässt die Flügel hängen oder stellt sie vor dem Weibchen auf und fächert dabei die Schwanzfedern weit auseinander. In einer Reihe von Balzflügen wird das Weibchen von Ast zu Ast gejagt. beide vibrieren dabei schnell mit dem Schwanz abwärts, bis die Paarung vollzogen wird. Das Männchen schlüpft das demonstrativ an der Nisthöhle aus und ein, um sie dem Weibchen zu zeigen. Diesem wird dann der Nestbau und die Bebrütung der 5 bis 8 Eier gänzlich überlasse. Wenn die Jungen nach zwei Wochen geschlüpft sind, werden sie von beiden Eltern gefüttert und auch noch nach dem Ausfliegen versorgt.

Victoria McCallister

Geschrieben von Victoria McCallister

Victoria ist seit 2019 Mitglied des ScreenHaus Autorenteams und besonders interessiert in den Themen Reisen und Gesundheit. Vicky hat den Großteil der Welt besucht und lässt uns immer wieder daran teilhaben.

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