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Seeigel Steckbrief – Aussehen, Nahrung & Fortbewegung

Seeigel Steckbrief – Aussehen, Nahrung & Fortbewegung

Allgemein

Seeigel gehören zu den Stachelhäutern. Es gibt über 200 verschiedene Arten, die sich in Größe, Länge der Stacheln und Farbe unterscheiden. Sie leben auf felsigem Untergrund im Wasser und das schon seit über 480 Millionen Jahren. Man findet sie im flachen Wasser, aber auch in Tiefen bis zu 90 Meter. Die Stacheln eines Seeigels verursachen große Schmerzen und manche Arten, wie zum Beispiel der Lederseeigel, haben Giftblasen an den Stacheln. Auch bei Menschen lösen die Tiere großen Schmerz aus, wenn man in sie hinein tritt. Die Stacheln sind aus Calcit und sitzen auf Gelenkhöckern. Durch Muskelkraft lassen diese sich bewegen.
Der Seeigel braucht die Stacheln, um sich vor Feinden zu verteidigen. Natürliche Feinde des Seeigels sind Vögel, Seeotter, Krebse und Fische.
Seeigel werden 2 bis 10 cm groß und die Stacheln können je nach Art bis zu 8 cm lang werden. Die Stacheln sind an einem Gehäuse befestigt, das aus Kalziumkarbonat besteht. Durch das Gehäuse werden die inneren Organe des Seeigels geschützt.
Wie schnell so ein Seeigel sich fortbewegen kann und wie schwer sie sind, kann nicht festgestellt werden. Man sagt, dass Seeigel 15-200 Jahre alt werden können.

Nahrung

Der Seeigel ernährt sich von Algen und Futterpartikeln, die an ihm vorbeiziehen. Er fängt diese mit seinen Stacheln ein. Das Maul befindet sich unter dem runden Körper und hat 5 zahnähnliche Platten, mit denen er frisst.

Fortbewegung

Seeigel besitzen keine Füße, sondern bewegen sich mit Schläuchen, die sich zwischen den Stacheln befinden. Sie pressen in diese Wasser hinein. Wenn sie auf der einen Seite weniger Wasser hineinpressen, als auf der anderen, kippen sie so in die Richtung, in der weniger Wasser ist. Seeigel kommen so nur sehr langsam und immer nur ein kleines Stück vorwärts. Deshalb lässt sich auch keine genau Geschwindigkeit bei den Tieren errechnen.

Fortpflanzung

Die Weibchen hinterlassen im Wasser bis zu 2 Millionen Eier, die dann vom Männchen befruchtet werden. Aus denen schlüpfen kleine schwimmfähige Larven, die sich von Plankton selbst ernähren. Nach wenigen Wochen können die Larven nicht mehr schwimmen und sinken zu Boden. Dort wachsen dann die Stacheln und Schläuche. Mit etwa 2-5 Jahren sind auch diese geschlechtsreif.

Victoria McCallister

Geschrieben von Victoria McCallister

Victoria ist seit 2019 Mitglied des ScreenHaus Autorenteams und besonders interessiert in den Themen Reisen und Gesundheit. Vicky hat den Großteil der Welt besucht und lässt uns immer wieder daran teilhaben.

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