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Komondor Steckbrief – Aussehen, Verhalten und Haltung

Komondor Steckbrief – Aussehen, Verhalten und Haltung

Jahrhundertelang hat dieser ungarische Hirtenhund die Schafe bewacht. Es gilt als erwiesen, dass es ihn – wie auch den Kuvasz und Puli- schon 3 bis 4000 Jahre v. Chr. in Mesopotamien gab. Auf sumerischen Lehmtäfelchen sind diese 3 Hunde in Keilschrift vermerkt. Der Name Komondor wird als König der ungarischen Hirtenhunde bezeichnet. Er kämpfte am Besten mit den Wölfen. Sein dichtes, zotteliges Fell, das erst mit 3 oder 4 Jahren fertig ist, schützt ihn gut vor Bissverletzungen. Im Kampf gegen die Kojoten sind amerikanische Schafzüchter jetzt wieder auf den Komondor zurückgekommen, der sich dort bestens bewährt hat. Im allgemeinen ist er zu einem recht beliebten Wach- und Begleithund geworden. Seit 1841 wird er in Reinblut gezüchtet.

Größe

Schulterhöhe ca. 80 cm, mindestens 65 cm.

Kopf

Breiter, gewölbter Schädel, deutlischer Stop. Fang breit, recht kurz. Ohr U-förmig, herabhängend. Augen dunkelbraun.

Körper

Ziemlich quadratisch. Brust mäßig tief, tonnenförmig. Rute tief angesetzt, abfallend, am Ende etwas aufwärts gebogen.

Fell

Deckhaar lang, verfilzt, zottelig, enggewellte Schnüre, Unterwolle fein. Die Farbe ist weiß.

Verhalten und Haltung

Diese Hunderasse ist ausgesprochen intelligent, selbstständig, ausgeglichen und sehr wachsam. Er ist ebenfalls sehr selbstbewusst und anhänglich. Allein durch sein Erscheinungsbild vertreibt er so manchen „Feind“.
Er ist am liebenst im freien, was aber nicht bedeuten soll, dass er für eine Kette oder einen Zwinger geeignet ist. Er bewacht sein Zuhause sehr zuverlässig und sieht dies als seine wichtigste Aufgabe. Am Tag ist er ein sehr ruhiger und entspannter Hund. In der Nacht tut er alles, um seine Familie und sein Gebiet zu beschützen.
Diese Hunderasse zu erziehen stellt eine sehr große Herausforderung dar und gilt als fast unmöglich. Dafür ist er zu charakterstark und sein eigener Wille zu groß. Auch wenn man ihm mit Dominanz und Härte entgegen geht, macht das keinen Sinn, da er es einem sehr übel nimmt.
Fremden gegenüber ist er misstrauisch und es ist sehr schwer sein Gebiet zu betreten, da man auch die Gestiken des Hundes nur schwer deuten kann, weil man durch sein zotteliges Fell seine Gestik und Mimik nur schwer erkennen und deuten kann.
Seiner Familie gegenüber ist er allerdings sehr offen und geht eine sehr enge Beziehung mit ihnen ein. Bei Familien mit Kindern gestaltet es sich als schwierig, da er sich nicht als Spielpartner oder jemanden zum Kuscheln eignet. Auch aufgrund seiner Größe und seines Gewichtes sollte man da im Zusammenhang mit Kindern sehr vorsichtig sein.
Wenn es andere Hunde in einer Familie gibt, beschützt er diese ebenfall.

Victoria McCallister

Geschrieben von Victoria McCallister

Victoria ist seit 2019 Mitglied des ScreenHaus Autorenteams und besonders interessiert in den Themen Reisen und Gesundheit. Vicky hat den Großteil der Welt besucht und lässt uns immer wieder daran teilhaben.

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