Planetarium in Hamburg Steckbrief & Bilder

Planetarium in Hamburg Steckbrief & Bilder

Das Planetarium Hamburg ist eines der ältesten der Welt und eines der meistbesuchten Planetarien in Europa.

Es befindet sich im Stadtteil Winterhude, Hamburg und ist in einem ehemaligen Wasserturm im Zentrum des Hamburger Stadtparks untergebracht.

Geschichte

Das Planetarium Hamburg wurde am 30. April 1930 für das Publikum eröffnet.

Es befindet sich in einem Art-Deco-Wasserturm, der von Oskar Menzel entworfen und zwischen 1912 und 1915 gebaut wurde. Er wurde jedoch nur bis 1924 als solcher genutzt und danach zum Planetarium umgebaut.

Bei der Eröffnung des Planetariums 1930 wurde ein Zeiss-Projektor Universarium Mark II, der bereits 1925 von der Stadt Hamburg erworben wurde, zum Herzstück des Planetariums. Nachfolgende Zeiss-Projektoren waren 1957 ein Mark IV, 1983 ein Mark VI und seit 2006 ein Universarium IX.

Im Jahr 2011 wurde Planetarium Hamburg eine der ersten ESO Outreach Partner Organisationen (EOPO) der Europäischen Südsternwarte (ESO). Im selben Jahr wurde das Planetarium Hamburg das erste Planetarium in Europa, das die Fulldome 3D-Stereoskopie-Technologie einsetzt.

Mit dem Beginn der Umbauarbeiten ab dem 3. August 2015 ist das Planetarium bis Ende 2016 geschlossen. Kern der Arbeiten ist die Erschließung des Eingangs vom Außensockel aus, auf dem der Wasserturm steht.

Ab 2017 bieten die neuen Räumlichkeiten und Serviceeinrichtungen allen Besuchern des Hamburger Planetariums einen verbesserten Zugang, mehr Platz, mehr Komfort und erweiterte Konferenzmöglichkeiten.

In den auf Stadtparkniveau entstehenden Bereichen im Sockel und der erweiterten, bisherigen Foyerebene im ersten Obergeschoss wird der neue Platz für Gastronomie, Shop, Veranstaltungen, Ausstellungen, Büros und Toiletten zur Verfügung stehen.

Der Zugang zum Planetarium wird zukünftig ebenerdig vom Stadtpark aus erfolgen. Zwei Aufzüge erleichtern künftig den Zugang zum Sternensaal und der beliebten Aussichtsplattform, die dann auch erstmals barrierefrei sein wird. Die Erweiterung bringt den Mehrwert von rund 1.200 Quadratmetern Nutzfläche mit sich.

Quelle: Wiki

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