Chilehaus Steckbrief & Bilder

Chilehaus Steckbrief & Bilder

Das Chilehaus ist ein zehnstöckiges Bürogebäude in Hamburg.

Es befindet sich im Kontorhausviertel. Es ist ein außergewöhnliches Beispiel für den Baustil des Backsteinexpressionismus der 1920er Jahre.

Das große, winkelförmige Gebäude befindet sich auf einem ca. 6.000m² großen Grundstück, das die Straße Fischertwiete in Hamburg überspannt.

Es wurde von dem deutschen Architekten Fritz Höger entworfen und im Jahr 1924 fertiggestellt.

Design

Berühmt ist das Chilehaus für seine an einen Schiffsbug erinnernde Spitze und die in einem sehr spitzen Winkel aufeinandertreffenden Fassaden an der Ecke der Pumpen- und Niedernstraße.

Die beste Sicht auf das Gebäude hat man von Osten. Durch die betonten vertikalen Elemente und die zurückgesetzten Obergeschosse sowie die geschwungene Fassade zur Pumpenstraße hin, wirkt das Gebäude trotz seiner enormen Größe leicht.

Das Gebäude hat eine Stahlbetonkonstruktion und wurde unter Verwendung von 4,8 Millionen dunklen Oldenburger Ziegeln errichtet. Das Gebäude steht auf sehr schwierigem Terrain, so dass zur Erlangung der Stabilität auf 16 Meter tiefen Stahlbetonpfählen gebaut werden musste.
Die unmittelbare Nähe zur Elbe erforderte einen speziell abgedichteten Keller, und die Heizungsanlage wurde in einem schwimmfähigen Senkkasten im Gebäude untergebracht, damit sie bei Hochwasser nicht beschädigt werden kann.

Die skulpturalen Elemente in den Treppenhäusern und an der Fassade stammen von dem Bildhauer Richard Kuöhl.

Das Gebäude beherbergt einen der wenigen noch funktionierenden Paternosteraufzüge der Welt.

Geschichte

Das Chilehaus wurde von dem Architekten Fritz Höger entworfen und zwischen 1922 und 1924 erbaut.

Auftraggeber war der Schifffahrtsmagnat Henry B. Sloman, der sein Vermögen mit dem Handel von Salpeter aus Chile machte, daher der Name Chilehaus. Die Baukosten sind schwer zu ermitteln, da das Chilehaus in der Zeit der Hyperinflation, die Deutschland Anfang der 1920er Jahre heimsuchte, gebaut wurde, werden aber auf mehr als 10 Millionen Reichsmark geschätzt.

Derzeit befindet es sich im Besitz der deutschen Immobiliengesellschaft Union Investment Real Estate AG.
Der Hamburger Standort des Instituto Cervantes gehört zu den Mietern.

Quelle: Wiki

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