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Deutscher Wachtelhund Steckbrief – Geschichte, Aussehen

Deutscher Wachtelhund Steckbrief – Geschichte, Aussehen

Beim Deutschen wachtelhund handelt es sich um eine sehr alte Jagdhundrasse. Bracken, später auch Vorstehhunde, besonders der Deutsch-Langhaar, sind die Vorfahren dieses passionierten Stöberhundes. Seit 1897 wurde er hauptsächlich von Forstleuten und Berufsjägern in scharfer Leistungszucht aus Restbeständen neu herausgezüchtet, die noch auf der schwäbisch-bayerischen Seehochebene anzutreffen waren. Als Gebrauchshund des Waldjägers ist er am stärksten in den waldreichen Gebieten Nord- und Süddeutschlands vertreten und erfreut sich bei Förstern und Berufsjägern besonderer Beliebtheit. Auf alle Fälle aber gehört der Wachtel immer in die Hand eines Jägers, wo es für ihn Arbeit gibt, und der ihm auch den genügenden Auslauf verschaffen kann. Bei sachgemäßer Führung erweist sich dieser Jagdhund dann nicht nur als ausgezeichneter Stöberer, sondern ebenso als zuverlässiger Verlorenbringer, passionierter Wasser- und sehr guter Schweißhund. Dies ist mit Sicherheit auch auf die strengen Bestimmungen der Leistungszucht zurückzuführen, wo der Spurlaut eine absolute Forderung ist. Ferner wird auf feinste Nase, Spurwille, Stöber-, Wasser- und Bringfreude sowie Raubzeugschärfe größter Wert gelegt. Entsprechend dem Brackenerbe zeigen viele Wachtelhunde noch die Anlage zum Weitjagen, die man auch zu fördern bestrebt ist. Rudolf Frieß war ein besonderer Förderer dieser Rasse.

Größe

Schulterhöhe bis ca. 54 cm.

Kopf

Gestreckt, jedoch nicht schmal, trocken. Leicht gewölbter Oberkopf mit schwachem Hinterhauptbein. Leicht ansteigender Stirnansatz. Ungefähr gleiche Länge von Fang und Schädel. Behang hoch angesetzt, dicht hinter dem Auge herabhängend, breit und mindestens so lang, dass man mit ihm den Nasenschwamm erreichen kann. Großes braunes Auge, kräftiges Gebiß.

Körper

Breite, tiefe Brust. Kräftiger Hals, der nicht zu kurz sein soll. Besonders kräftiger Nacken, keine Wamme. Insgesamt kräftige Bemuskelung. Rücken etwas länger als die Rückenhöhe. Verhältnismäßig kurze, kräftige Läufe. Rute ziemlich hoch angesetzt und wird gerade oder etwas abwärts getragen.

Fell

Kräftiges, glänzendes Haar, das aber nicht seidig sein soll, leicht gewellt, auch lockig, besonders an Hals, Nacken und Rücken. Am Oberschädel und Fang kurzes, dichtes Haar. Dichte, lange -oft auch lockige- Behaarung der Behänge. Läufe, Keulen und Rute befedert. Sie sind einfarbig braun, oft mit weißen Abzeichen, rotem oder gelbem Brand. Fuchs- oder hirschrot, Braunschimmel, oft mit braunem Kopf und braunen Platten. Braun-Weiß-Schecken, Tiger sowie dreifarbig.

Victoria McCallister

Geschrieben von Victoria McCallister

Victoria ist seit 2019 Mitglied des ScreenHaus Autorenteams und besonders interessiert in den Themen Reisen und Gesundheit. Vicky hat den Großteil der Welt besucht und lässt uns immer wieder daran teilhaben.

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