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Saluki Steckbrief – Aussehen, Verhalten und Haltung

Saluki Steckbrief – Aussehen, Verhalten und Haltung

Da die Wüstenstämme ein Normadenleben führen, erstreckt sich das Verbreitungsgebiet des Saluki vom Kaspischen Meer bis zur Sahara. Dieser elegante Windhund ist bei den Normadenstämmenn auch heute noch ein unentbehrlicher Jagdgehilfe, wird in hohen Ehren gehalten und teilt oft das Lager seines Herrn. Bei der Jagd wird er gern in den Sattel genommen, damit er flüchtiges Wild dann ausgeruht verfolgen kann. Dabei besticht seine Geschwindigkeit und sein Laufstil. Dieser Hund ist anspruchvoll, auch hinsichtlich der Ernährung, braucht viel Liebe und Zuwendung und enorm viel Auslauf.

Größe

Schulterhöhe 58,5 bis 71 cm.

Kopf

Lang, schmal; flacher Schädel, mäßig breit zwischen den Ohren, Stop nur angedeutet. Auge dunkel bis haselnußfarbig, groß, oval, jedoch nicht hervorstehend. Ohr lang, eng am Kopf anliegend, mit langem, seidigem Haar bedeckt.

Körper

Hals lang, tiefe, nicht zu schmale Brust; Rücken mäßig breit mit leicht über die Lenden hinausgewölbten Muskeln. Rute lang, tief angesetzt, in natürlicher Biegung getragen, an der Unterseite mit langem, seidigem Haar befedert, jedoch nicht buschig.

Fell

Glatt, weich, seidig. Die Farbe ist weiß, creme, rehbraun, golden, rot, grau mit gelb oder braun, dreifarbig (weiß, schwarz und gelb oder brand), schwarz mit gelb oder brand oder Variationen von diesen Farben.

Verhalten und Haltung

Der Saluki ist ein sehr freundlicher, sanfter und sensibler Hund. Sein Wesen ist so freundlich, dass er sich als Wachhund nicht eignet. Zwar ist er Fremden gegenüber anfangs eher skeptisch, würde ihnen aber niemals etwas tun. Man kann sehr schnell eine Bildung zu diesen Hunden aufbauen und ein vertrauenvolles und enges Verhältnis zu ihnen haben. Dann fordern sie auch ihre Streicheleinheiten ein, was sie bei Fremden gar nicht zulassen, und sie sind sehr anhänglich. Nichts desto trotz hat diese Hunderasse unglaublich viel Energie und Kraft. Bei der Jagd wird man dies sehr schnell merken. Wildtiere haben gegen den Hund keine Chance. In seiner Heimat dem Iran wird er als Hetz-, und Jagdhund eingesetzt, was man hier bei Spaziergängen in der freien Natur unbedingt berücksichtigen sollte, da ihnen der Jagdtrieb im Blut liegt. Hier wird er eher als treuer Begleithund genutzt. Diese Aufgabe kann er durch sein freundlichen Charakter ausgesprochen gut umsetzen.
Wenn man sich diese Rasse zulegen möchte, muss man täglich sehr lange Spaziergänge unternehmen um den Hund auszulasten. Er kann nämlich stundenlang rennen ohne Ermüdungserscheinungen zu zeigen. Auch zum Beispiel bei Ausritten mit dem Pferd kann er über mehrere Stunden nebenher laufen.

Victoria McCallister

Geschrieben von Victoria McCallister

Victoria ist seit 2019 Mitglied des ScreenHaus Autorenteams und besonders interessiert in den Themen Reisen und Gesundheit. Vicky hat den Großteil der Welt besucht und lässt uns immer wieder daran teilhaben.

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