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Steinkauz Steckbrief – Verbreitung, Brut, Nahrung

Steinkauz Steckbrief – Verbreitung, Brut, Nahrung

Da sie auch in unmittelbarer Nähe menschlicher Behausung brüten und gelegentlich am hellen Tage, meist aber in der Dämmerung jagen, sind die etwa 22 cm langen Steinkäuze recht bekannte Eulen. Während ihrer Streifzüge bei Tageslicht verhalten sich Steinkäuze meist ruhig, erst am Abend und besonders nachts lassen sie ihre recht vielfältigen Rufe ertönen

Verbreitung und Lebensweise

Über ganz Mittel- und Südeuropa, Nordafrik und Asien, vom Mittelmeer bis nach China verbreitet, bevorzugen diese relativ kleinen und kurzschwänzigen Eulen offene, licht mit Bäumen bestandene Landschaften als Lebensraum. In vegetationsarmen und flachen Gebieten brüten Steinkäuze auch in Kaninchenlöchern, während sie sonst ihre Eier auf den ungepolsterten Boden von Baumhöhlen, Felsnischen und Mauerlöchern ablegen.
Der Flug der Steinkäuze ist wellenförmig. Gerne sitzen sie auf erhöhten Standorten, von denen aus sie die Umgebung nach Beute absuchen. Besonders bei Beunruhigung knicksen diese Eulen, das heißt sie bewegen ihren Kopf blitzschnell in tiefen Verbeugungen auf und ab.

Brut

Das Weibchen allein bebrütet die 4 bis 5 Eier ezwa 28 bis 29 Tage lang. Beide Eltern füttern die anfangs weiß bedunten Jungen, die im Alter von etwa 4 Wochen das Nest verlassen. Eine Woche später können sie dann schon recht gut fliegen. Die jungen Steinkäuze taushcen ihr Daunenkleid gleich gegen ein Jugendkleid, das in der Färbung dem Gefieder der Altvögel ähnlich ist (viele Eulen bilden vorher noch ein zweites, anders gefärbtes Dunenkleid aus). Anders als bei vielen anderen Eulenarten werden die männlichen Steinkäuze etwa gleich groß wie die Weibchen.

Nahrung

Insekten machen einen großen Teil der Beute des Steinkauzes aus, aber auch Kleinsäuger wie Spitzmäuse und Mäuse, kleinere Vögel und andere kleine Wirbeltiere schlägt er bisweilen.

Rassen

In Trockengebieten haben sich hellere Lokalrassen ausgebildet, die so eine bessere Tarnfarbe gegenüber den fahlen Sand- und Gesteinsflächen haben. In jüngerer Vergangenheit wurden Steinkäuze auf den britischen Inseln und in Neuseeland eingebürgert.
Zwei weitere Arten, den Brahmanen-Kauz Asiens und den Blewittkauz oder Bänder-Steinkauz Indiens fassen die Systematiker mit der europäischen Art in der Gattung Athene zusammen. Pallas Athene, die Göttin der Weisheit und Schutzpatronin Athens im alten Griechenland, gab der Steinkauz-Gattung den Namen.

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Victoria McCallister

Geschrieben von Victoria McCallister

Victoria ist seit 2019 Mitglied des ScreenHaus Autorenteams und besonders interessiert in den Themen Reisen und Gesundheit. Vicky hat den Großteil der Welt besucht und lässt uns immer wieder daran teilhaben.

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