Im gleichen Verbreitungsgebiet wie die Armmolche kommt an der Süd- und Südostküste der USA eine weitere Schwanzlurchenfamilie mit rückgebildeten Gließmaßen vor: die Aalmolche.

Zwar sind hier noch Vorder- und Hinterbeine vorhanden, doch messen sie bei den größten Tieren, die etwa 1 m lang und 1,25 kg schwer werden können, nur noch 2-3 cm. Nach der Anzahl der daran noch vorhandenen Finger (1, 2 oder 3) werden 3 Arten oder Rassen der Gattung unterschieden, die in der Lebensweise völlig gleich sind.

Lebensweise

Die Aalmlche leben tagsüber im Schlamm oder dichten Pflanzenbständen versteckt und gehen nachts im flachen wasser auf die Jagd. Dabei bewältigen die sehr bissigen, kräftigen Tiere Frösch, Schlangen, Fische, Krebse, Weichtiere, Insekten und machen selbst vor kleinen Artgenossen nicht unbedingt halt. Nicht selten findet man die Tiere in Sümpfen und unter anderem auch an Lande und sie werden wegen ihrer Bissigkeit hier sehr gefürchtet und auch für giftig gehalten, andererseits aber auch gegessen. Man fängt sie hierzu in einem Streichnetz in falchem Wasser oder greift sie mit rauhen, hohen Arbeitshandschuhen.

Fortpflanzung

Die Paarung dieser Tiere wurde bisher weder im Aquarium erreicht noch im Freien beobachtet. Man weiß aber, dass die Weibchen rund 150 Eier in rosenkranzähnlichen Strängen in einer feuchten, geschützten Grube ablegen und etwa 5 Monate lang zeitweilig bewachen. Dann schlüpfen die Larven mit gut entwickelten äßeren Kiemen. Die äußeren Kiemen verschwinden, und die Lungen nehmen ihre Funktion auf.

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Verfasst von

Leonie Auerbach

Leonie ist seit 2017 Mitglied des ScreenHaus Magazin Autorenteams und ist ein absoluter Tier- und Reisefreund. Wann immer ihr ein interessantes Tier oder Reiseziel über den Weg läuft, erfahrt ihr es in ihren Steckbriefen zuerst!