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Schabrakenschakal Steckbrief – Aussehen, Lebensweise, Fortpflanzung

Schabrakenschakal Steckbrief – Aussehen, Lebensweise, Fortpflanzung

Unter den Namen Schakale fallen drei mittelgroße, sehr nahe Verwandte unter den Hundeartigen, der Goldschakal, der Schabrakenschakal und der Streifenschakal. Ebenfalls in dieser Gruppe kann man den Abessinischen Fuchs oder besser Abessinischen Schakal einordnen.

Aussehen

Der von Nubien bis zum Kapland verbreitete Schabrakenschakal besitzt über der rotbraunen Grundfärbung des Bauches eine schiefergraue Flanke und einen ebenso dunklen Rücken. Dies wirkt wie eine dem Tier aufgelegte Schabrake. Er besitzt unter den drei Schakalarten die größten Ohren und ist hochbeiniger als der Goldschakal.

Lebensweise

Der Schabrakenschakal ist ein Wildhund der offenen Landschaft. Hier ist er überall in seinem Verbreitungsgebiet anzutreffen. Er lebt in großen Wohngebieten, die er ständig durchstreift, einzeln, paarweise oder in kleineren Familienverbänden.

Nahrung

An reichlicheren Nahrungsquellen treffen sich häufig vieler solcher Kleingruppen. Derartige Möglichkeiten bieten sich an einem Riß eines Löwens, den dieser gerade verlassen hat. In Windeseile schlingen die Schakale alles Fressbare herunter, was immer sie nur erreichen können, denn bald treffen auch Geier, Marabus und Hyänen ein, die ihrerseits an den Resten der Löwenmahlzeit teilhaben wollen und die Schakale vertreiben. In Gebieten, wo die Schakale nicht an Mahlzeiten größerer Raubtiere teilhaben können, jagen sie selbst allerlei Kleintiere wie zum Beispiel Vögel, Nager und auch Insekten. Sogar Früchte verschmähen sie nicht. In Südafrika machen sich die Schakale durch ihre Übergriffe auf neugeborene Karakullämmer nicht gerade beliebt und werden durch Farmer unerbittlich verfolgt.

Stimme

Wie der Goldschakal ist auch der Schabrakenschakal ein sehr stimmfreudiger Wildhund, der eine Reihe von sozialen Stimmfühlungslauten, sowie einige recht differenzierte Aggressivlaute beherrscht. In seinem Verhalten, seiner Sozialstruktur und seiner Fortpflanzungsbiologie unterscheidet sich der Schabrakenschakal nicht wesentlich vom Goldschakal.

Fortpflanzung

Der Schabrakenschakal ist monogam und erreicht seine Geschlechtsreife mit ungefähr 11 Monaten. Die ersten Jungtiere werden allerdings meist erst geboren, wenn das Muttertier 2 Jahre alt ist. Die Tragzeit ist etwa 60 bis 65 Tage. Dabei kommt es darauf an, in welchen Gegenden das Tier lebt und ob genügend Nahrung zur Verfügung steht. Geboren werden die Schakale in unterirdischen Bauten. Bis zu neun Jungtiere können in einem Wurf geboren werden. Nach drei Wochen verlassen die Jungtiere das erste mal ihren Bau. Nach etwa 9 Wochen werden die Schakale von ihren Eltern entwöhnt, jagen die ersten Wochen aber noch gemeinsam mit ihren Eltern.

Victoria McCallister

Geschrieben von Victoria McCallister

Victoria ist seit 2019 Mitglied des ScreenHaus Autorenteams und besonders interessiert in den Themen Reisen und Gesundheit. Vicky hat den Großteil der Welt besucht und lässt uns immer wieder daran teilhaben.

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