Bayerische Staatsoper Steckbrief & Bilder

Bayerische Staatsoper Steckbrief & Bilder

Die Bayerische Staatsoper (deutsch: Bayerische Staatsoper) ist ein Opernhaus mit Sitz in München, Deutschland. Ihr Orchester ist das Bayerische Staatsorchester. Die Heimat des Unternehmens ist das Nationaltheater München.

Geschichte

Das Stamm-Ensemble der Compagnie wurde 1653 unter der Kurfürstin-Gemahlin Prinzessin Henriette Adelaide von Savoyen gegründet, als im Hoftheater Giovanni Battista Maccionis L’arpa festante aufgeführt wurde. Im Jahr 1753 wurde das Residenztheater (Cuvilliés-Theater) als große Bühne eröffnet.

Während im Prinzregententheater (1901 fertiggestellt) ebenfalls Opernaufführungen stattfanden, ist das Nationaltheater München am Max-Joseph-Platz die Heimstatt des Hauses. 1875 fanden erstmals die Münchner Opernfestspiele statt.

Intendant wurde 1993 Sir Peter Jonas, der erste britische Intendant eines großen deutschsprachigen Opernhauses. Im Jahr 2008 wurde Nikolaus Bachler Generalintendant des Opernhauses.

Aktueller Generalmusikdirektor des Hauses ist Kirill Petrenko, seit 2013. 2014 erhielt die Bayerische Staatsoper die Auszeichnung „Opernhaus des Jahres“ der Zeitschrift Opernwelt. Im Oktober 2015 gab das Haus die Verlängerung der jeweils laufenden Verträge von Bachler und Petrenko bis August 2021 bekannt.

Petrenko wird im letzten Jahr seines aktuellen Vertrags, in der Saison 2020-2021, als Gastdirigent mit dem Unternehmen arbeiten. Sowohl Bachler als auch Petrenko sollen am Ende der Spielzeit 2020-2021 von ihren jeweiligen Posten zurücktreten.

Im März 2018 gab das Unternehmen die Ernennung von Serge Dorny zum nächsten Generaldirektor und von Vladimir Jurowski zum nächsten Generalmusikdirektor bekannt, beide mit Wirkung ab der Spielzeit 2021-2022.

Aufnahmen

Die Bayerische Staatsoper hat zahlreiche Aufnahmen bei Plattenlabels wie der Deutschen Grammophon veröffentlicht. Seit Mai 2021 gibt es ein eigenes Label, die Bayerische Staatsoper Recordings (BSOrec).

Zu den bekannten Aufnahmen der Bayerischen Staatsoper gehört die Videoaufnahme von Wagners Der Ring des Nibelungen bei den Bayreuther Festspielen unter der Leitung von Wolfgang Sawallisch aus dem Jahr 1989, die bei den Gramophone Classical Music Awards 1993 als Bestes Video ausgezeichnet wurde

Die 1973 erschienene Aufnahme von Richard Strauss‘ Der Rosenkavalier unter der Leitung von Carlos Kleiber wurde hoch gelobt und in der April-Ausgabe 2009 des Gramophone Magazins zum Editor’s Choice gekürt. 2018 gewann die Bayerische Staatsoper bei den International Opera Awards den The Opera Company Award.

Ihre Aufnahme von Händels Agrippina unter der Leitung von Barrie Kosky vom Royal Opera House wurde in die engere Auswahl für die Opera Awards 2018 aufgenommen.

1977 wurde eine Aufnahme der Bayerischen Staatsoper von der NASA ausgewählt, um auf der „Voyager Golden Record“ enthalten zu sein, einer vergoldeten Kupferplatte, die mit dem Raumschiff Voyager ins All geschickt wurde. Die Platte enthielt Klänge und Bilder, die als Beispiele für die Vielfalt des Lebens und der Kultur auf der Erde ausgewählt worden waren.

Auf der Aufnahme singt die Sopranistin Edda Moser „Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen“ aus Mozarts Oper „Die Zauberflöte“, dirigiert von Sawallisch.

Quelle: Wiki

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