in

Abu Rawash Pyramiden Steckbrief

Abu Rawash Pyramiden Steckbrief

Abu Rawash, 8 Kilometer nördlich von Gizeh, ist die Stätte der nördlichsten Pyramide Ägyptens, auch bekannt als die verlorene Pyramide – die größtenteils zerstörte Pyramide von Djedefre, dem Sohn und Nachfolger von Khufu. Ursprünglich ging man davon aus, dass diese Pyramide nie fertiggestellt worden war, aber der aktuelle archäologische Konsens ist, dass sie nicht nur fertiggestellt wurde, sondern dass sie etwa so groß wie die Pyramide von Menkaure – die drittgrößte der Pyramiden von Gizeh – gebaut wurde. Eine bemerkenswerte Tatsache in Bezug auf die Pyramide von Abu Rawash ist, dass der oberste Teil der Pyramide scheinbar verschwunden ist, was den inneren Gang offenbart, der in den Felsuntergrund führt. Es gibt verschiedene Erklärungen dafür, warum die Spitze der Pyramide fehlt. Der zweite interessante Punkt, den diese Pyramide bietet, ist, dass sie auf einem Hügel gebaut ist. Die Erbauer standen vor der gewaltigen Aufgabe, nicht nur Megalithsteine eine Pyramide hinauf zu schleppen, sondern auch einen Hügel hinauf.

Detaillieren

Seine Lage neben einer großen Kreuzung machte ihn zu einer leichten Steinquelle. Der Steinbruch – der bereits in römischer Zeit begann – hat wenig übrig gelassen, abgesehen von einigen wenigen Steinschichten, die den natürlichen Hügel, der Teil des Kerns der Pyramide war, überlagerten.

Geologie von Abu Rawash

Die sedimentäre Sukzession im Gebiet Abu Rawash reicht im Alter von der späten Kreide bis zum Quartär, wird jedoch durch mehrere Diskordanzoberflächen unterbrochen. Turonisch bis Coniacianisch repräsentiert die sedimentäre Sukzession der Abu Rawash-Formation, die sich in sechs informelle Einheiten (Mitglieder) von jüngeren zu älteren wie folgt unterschied:

Basales klastisches Glied
Rudistisches Kalkstein-Mergel-Mitglied
Kalkstein Mitglied
Actaeonella-tragendes Kalkstein-Mergel-Mitglied
Feuersteinhaltiger Kalksteinkörper

Das sedimentäre Ablagerungsmilieu der Abu Rawash-Formation ist durch variable Bedingungen und Einstellungen gekennzeichnet, die von der unteren gemischten bis zur oberen intertidalen flachen und subtidalen Rinne für die klastische Fazies und von der ruhigen bis zur unruhigen offenen marinen inneren bis mittleren Plattform für die Karbonatfazies reichen.

Vertikale Sequenz oder Fazieshierarchie zeigen an, dass die Faziessequenz des basalen klastischen Gliedes eine progrediente präitidale Sequenz anzeigt. Während die des rudistisch-tragenden Gliedes und des Kalksteingliedes eine zyklische Progradation von hochenergetischen/Sturmfazies über einer offen-marinen, niederenergetischen, subtidalen Fazies des vorderen Schwarmes darstellen. Die Faziesequenz des Acteonella-tragenden Gliedes spiegelt zwei Faziesassoziationen wider, die eine offene marine subtidale Assemblage und eine Schwall- oder Uferfazies umfassen. Die letztere Fazies repräsentiert das Ufer, auf dem die robuste dickschalige Durania arnaudi mit den Köpfen der Korallenschwämme lokale Hügel in Sperrgebieten der El-Hassana-Kuppel aufschüttete. Die vertikale Fazieshierarchie des flinttragenden, kalkhaltigen Kalksteinteils deutet auf eine erneute Untiefe der Ablagerungsanordnung hin, eine Verlagerung zur inneren Plattformsetzung und eine Progradation mobiler bioklastischer Untiefen oder Ufer. Die Stapelung der sedimentären Fazies im Plicatula-tragenden Glied deutet auf eine Akkumulation in einem offenen flachen Meer (innere Plattform) mit intermittierender Zufuhr feiner terrigener Klastika und Tone hin. (Hanan.S.M. Badawy, Abteilung Geologie, Naturwissenschaftliche Fakultät, Beni Suef, Ägypten)

Quelle: Wiki

Emilia Wellington

Geschrieben von Emilia Wellington

Emila gehört zu den Gründungsmitgliedern des ScreenHaus Magazins. Sie interessiert sich für die Themen Ernährung, Reisen, Sport und neue Technologien und wird beim Black Friday regelmäßig schwach :)

Stachelschwein Steckbrief – Stachelkleid, Merkmale, Systematik

Stachelschwein Steckbrief – Stachelkleid, Merkmale, Systematik

Gizeh Pyramiden Steckbrief

Gizeh Pyramiden Steckbrief