Sonnensittich Steckbrief – Aussehen, Lebensraum, Nahrung, Käfighaltung

Der Sonnensittich ist ein südamerikanischer Papagei, welcher vor allem die tropischen Wälder und Waldränder bevölkert. Unterarten sind zu dem Sonnensittich nicht bekannt, demnach ist die Art der Sittiche monotypisch. Die Lebenserwartung beträgt etwa 30 Jahre. Der Sonnenesittich ist ein Vogel, der sich nur zur Nahrungssuche von seinem Wohnort entfernt.

Aussehen

Der Sonnensittich erreicht eine Größe von bis zu 30 cm. Er ist strahlend geld, orange gefärbt, die Flügel und der Schwanz sind grün bis blau und schimmernd.
Er ereicht ein Gewicht von etwa 130 Gramm. Der Schnabel weiste eine grau, schwarze Tönung auf, die braunen Augen sind mit einem gräulich, weißlichen Ring umrandet. Die Füße sind braunlich gefärbt.
Männchen und Weibchen sind kaum auseinander zu halten. Das Männchen hat jedoch einen quadratischen Kopf im Vergleich zu den Weibchen und wirkt hinzu noch ein bisschen kleiner.

Lebensraum

Der Sittich ist in Nordostbrasilien, wie in Venezuela verbreitet. Dort lebt er in überschwemmten lichten Wäldern am Ufer des Amazonas, aber man findet ihn auch in Savannen, wo erin kleineren Gruppen zusammenlebt.

Nahrung

Wenn das Nahrungsangebot groß ist, dann scharen sich die kleineren Vogelgruppen zusammen und gehen auf Nahrungssuche. Die Nahrung finden sie hautpsächlich in dem Bümen und Sträuchern. Auf dem Speiseplan stehen Früchte, Nüsse, Sämerein und Blüten. Aber auch Insekten werden von ihnen verzehrt.

Fortpflanzung

Die Sonnensittiche werden in einem Alter von 2 Jahren geschlechtsreif. Dann kann sich der Sittich das ganze Jahr lang fortpflanzen, das Nest wird meist in Palmenhöhlen gebaut. Das Weibchen legt 3-4 Eier, welche von beiden Elternteilen in der Brutzeit stark verteidigt werden. Nach 23 Tagen schlüpfen dann die Jungtiere und nach 50 Tagen verlassen die Ersten das Nest, bleiben aber dann noch eine ganze Zeit in der Nähe des Elternnests.

Käfighaltung

Seit 2008 steht der Sittich auf der Roten Liste der gefährdeten Tierarten, daher wird er als Haustier immer begehrter.
Die Haltung des Vogels muss immer paarweise erfolgen. Da die Tiere in freier Wildbahn immer mit bis zu 30 anderen Vögeln in einer Gruppe leben, wäre es natürlich von Vorteil mehrere Tiere zu halten.
Die Tiere brauchen eine hohe Luftfreuchtigkeit von mind. 60%, sowie UV-Licht durch eine UV Lampe, wenn die Tiere in der Wohnung gehalten werden.

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Leonie Auerbach

Verfasst von

Leonie Auerbach

Leonie ist seit 2017 Mitglied des ScreenHaus Magazin Autorenteams und ist ein absoluter Tier- und Reisefreund. Wann immer ihr ein interessantes Tier oder Reiseziel über den Weg läuft, erfahrt ihr es zuerst!

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