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Magyar Vizsla – Ungarischer Vorstehhund – Steckbrief: Herkunft, Verhalten, Geschichte

Allgemeines

Rassebezeichnung: Magyar Viszla
Ordnung: Raubtiere
Familie: Hunde
Wissenschaftlicher Name: Candiae (Hunde)
Herkunft: Ungarn
Verwendung: Jagdhund
Fell und Farbe: kurzes, dichtes Fell ohne Unterwolle, semmelbraun – sandgelb
Größe: Rüde: 58-63cm; Hündin: 54-60cm
Gewicht: 18-30 kg
Lebenserwartung: 12-15 Jahre
Ernährung: Fleischfresser

Verhalten

Die Vizslas folgen ihrem Herrchen oder Frauchen auf Schritt und Tritt und wollen immer dabei sein. Sie sind bekannt für ihr sensibles Wesen. Sie suchen die Nähe zu ihrem Halter um mit ihnen zu schmusen, werden daher sehr ungerne alleine gelassen. Sie haben am liebsten alles und jeden im Blick.
Der Jagdtrieb ist stark ausgeprägt aber duruch eine konsequente Erziehung in den Griff zu bekommen, diese Rasse eignet sich neben der Ausbildung zum Jagdhund auch optimal für das Mantrailling oder auchfür das Apportiertraining.

Geschichte

Die Herkunft des Vizslas reicht lange Zeit zurück. Auch damals in der Antike wurde die Rasse schon als Jagdjund verwendet um den Jäger zu unterstützen indem er die Beute aufspürt egal ob an Land oder im Wasser.
Seit dem 17. Jahrhundert findet eine erstmalige Züchtung dieser Rasse statt, die grade bei Jägern sehr beliebt waren. Die Züchtung nahm dann wieder ab, da es andere nicht so empfindliche Hunderassen gab, die zur Jagd eingesetzt wurden. Heute ist der Magyar Vizsla wieder eine beliebte Hunderasse, ob als Jagd- oder Familienhund.

Leonie Auerbach

Geschrieben von Leonie Auerbach

Leonie ist seit 2017 Mitglied des ScreenHaus Magazin Autorenteams und ist ein absoluter Tier- und Reisefreund. Wann immer ihr ein interessantes Tier oder Reiseziel über den Weg läuft, erfahrt ihr es zuerst!

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