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Großlibellen Steckbrief – Territorialverhalten, Libellenlarven, Arten der Großlibelle

Großlibellen Steckbrief – Territorialverhalten, Libellenlarven, Arten der Großlibelle

Wie der Name besagt, gehören in diese Unterordnung der Libellen die großen Formen, bei denen Vorder- und Hinterflügel unterschiedlich ausgebildet sind. Diese Tiere sind ausgezeichnete Flieger.

Territorialverhalten

Die Männchen bewohnen zeitweise ganz bestimmte Gebiete in denen sie sich nach optischen Merkmalen orientieren und ihre bestimmten Ruheplätze haben, an denen sie ihren Flug kurz unterbrechen. Aus diesem Territorium werden andere Männchen der gleichen oder auch anderer Arten vertrieben. Bei manchen Familien haben diese Wohngebiete die Gestalt langgezogener Ellipsen. Andere wohnen in der Mitte eines kreisrunden Gebietes.

Libellenlarven

Die Larven der Großlibellen leben im Wasser. Sie sind kräftige Tiere mit gedrungendem oder langgestreckten Hinterleib. Bei ihnen allen sind die Tracheenkiemen, durch die sie atmen, im Gegensatz zu den der Larven der Schlankjungfern im Enddarm verborgen, in dem ein regelmäßiger Wasseraustausch stattfindet.

Heidelibelle

Arten der Großlibellen

Die stattlichsten Arten der Großlibellen aus den Gattungen Aeschna oder Anax werden auch als Teufelsnadeln oder Drachenfliegen bezeichnet, sind aber harmlose Tiere, die auch keinen Wehrstachel besitzen, wie die Namen vielleicht suggerieren könnten. Die o benannten Tiere wie die Königslibelle, die in Süd- und Mitteleuropa und großen Teilen Asiens und Afrikas verbreitet istm, gehört zumeist zur Familie der Aeschnidae, die weltweit vorkommt.

Dies gilt auch für die Libelluliadae, unter denen sich die einzigen Libellen befinden, die echte deutsche Volksnamen tragen. Es ist einmal der Plattbauch ein Tier mit etwa 7 cm Spannweite und einem ungewöhnlich breiten, plumpen Hinterleib.

Vierflecklibelle

Als Vierfleck wird Libellula quadrimaculata bezeichnet, die etwa eben so groß ist. Jeder Flügel trägt bei ihr einen schwarzen Fleck in der MItte des Vorderrandes. Diese Art schart sich gelegentlich zu Wanderzügen von 15 bi 20 Meter Lämge zusammen, die aber ausgesprochen langsam wandern. Wanderweiten von 50 km sind gesichert. Die Ursache dieser Schwärme kennt man nicht.
Als Heidelibellen bezeichnet man schließlich die Gattung Sympetrum. Das sind kleinere Tiere nur nur etwa 5,5 cm Spannweite, die sich gern auf Steinen, Wegen und Straßen absetzen und die man oft weit entfernt vom Wasser antrifft.

Leonie Auerbach

Geschrieben von Leonie Auerbach

Leonie ist seit 2017 Mitglied des ScreenHaus Magazin Autorenteams und ist ein absoluter Tier- und Reisefreund. Wann immer ihr ein interessantes Tier oder Reiseziel über den Weg läuft, erfahrt ihr es zuerst!

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