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Bretonischer Vorstehhund Steckbrief – Aussehen, Verhalten und Haltung

Bretonischer Vorstehhund Steckbrief – Aussehen, Verhalten und Haltung

Der in Frankreich sehr beliebte, kleinste europäische Vorstehhund hat in den letzten Jahren auch bei den deutschen Jägern und Falknern Anklang gefunden. Ein temperamentvoller Jagdhund mit feiner Nase, viel Findewillen, Bring- und Wasserfreude, der eine schnelle, weite Suche mit festem Vorstehen zeigt. Sein glattes, wasserabstoßendes Fell macht ihm zum geeigneten Hund für Watten- und Entenjagden. In Sumpf und Morast kommen ihm seine Wendigkeit und sein geringes Gewicht zugute. Er ist kein Schweißhund, vermag aber bei einem guten Führer auch hier Brauchbares zu leisten. Der Bretone ist eine in der Bretagne entstandene Rasse. Später soll Blut vom Setter, Welsh-Springer und Pointer eingekreuzt worden sein.

Größe

Schulterhöhe 46 bis 51 cm.

Kopf

Mittellanger Schädel, deutlicher Stop, Fang kürzer als die Schädel-Längsachse. Behänge hoch angesetzt und eher kurz als lang, leicht gerundet. Auge dunkelbernsteinfarben.

Körper

Mittellanger Hals, gut von den Schultern abgesetzt, keine Wamme. Tiefe, ausreichend breite Brust. Kurzer Rücken, Kruppe leicht abfallend. Kurze Naturstammelrute.

Fell

Fein, glatt anliegend, bisweilen ganz leicht gewellt. Die Farbe ist weiß/orange, weiß/kastanienbraun, weiß/schwarz, geschimmelt, in abgegrenzten Farben oder dreifarbig. Weiß an den Behängen gilt als Fehler.

Verhalten und Haltung

Der bretonische Vorstehhund ist ein Jagdhund und sollte auch dafür eingesetzt werden. Er liebt es seinen Jäger bei der Jagd zu unterstützten und nimmt seine Aufgabe sehr ernst und ist ausdauernd bei der Sache.
Wenn man ihn als Familienhund halten möchte, sollte man sich das sehr gut überlegen, da er seine Aufgabe braucht. Er eignet sich auch für diverse Hundesportarten, wie zum Beispiel Mantrailing oder Dummyarbeit. Davon sollte er dann auch aufjedenfall etwas wahrnehmen können, da er ein echtes Energiebündel ist. Auch als Drogen-, Lawinensuchhund oder ähnliches wird er ausgebildet. Grundsätzlich gilt, dass der Hund, wenn er ausgelasstet und gefordert wird, ein ausgesprochen liebes und freundliches Wesen ist. Er verbringt gerne Zeit mit seinem Besitzer und fordert auch Streicheleinheiten und Zuwendungen ein. Anderen Hunden und Menschen gegenüber ist er aufgeschlossen und ebenfalls freundlich. Der bretonische Vorstehhund möchte immer alles richtig und gut machen. Wenn er es mal nicht schafft, lässt er schnell die Ohren hängen.

Victoria McCallister

Geschrieben von Victoria McCallister

Victoria ist seit 2019 Mitglied des ScreenHaus Autorenteams und besonders interessiert in den Themen Reisen und Gesundheit. Vicky hat den Großteil der Welt besucht und lässt uns immer wieder daran teilhaben.

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