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R600a – Isobutan als Kältemittel

by Falk von Wildenradt10. April 2013

Kältemittel: Isobutan (R600a)

Isobutan (systematischer Name nach IUPAC: 2-Methylpropan) ist eine organische chemische Verbindung aus der Gruppe der Alkane. Es ist ein Konstitutionsisomer des n-Butans und der einfachste verzweigte Kohlenwasserstoff.

Vorkommen

Isobutan kommt in Erdgasen und Erdölen vor. Es wird auch daraus bei der Reinigung und Verarbeitung gewonnen.

Eigenschaften

Isobutan ist ein Grundstoff in der chemischen Industrie. Große Mengen werden zur Herstellung von Alkylat (Alkylierung, Isooktan) verwendet. Einige andere Chemikalien, wie Isobuten und tert-Butylhydroperoxid werden aus Isobutan hergestellt. Zusammen mit Butan wird es als Treibgas in Sprühdosen eingesetzt (Lebensmittelzusatzstoff E 943b). Da R600a wie andere Alkane brennbar ist, wird es als Brennstoff benutzt. Isobutan wird auch als Beimischung für Campinggas verwendet. Da Isobutan einen niedrigeren Siedepunkt als n-Butan (-0,5 °C) aufweist, wird Campinggas aus Propan und Isobutan gemischt. Dadurch eignet sich dieses Gasgemisch nicht nur für den Sommer, sondern auch für den Einsatz im Winter und auf Hochtouren.

Verwendung

Isobutan ist ein Grundstoff in der chemischen Industrie. Große Mengen werden zur Herstellung von Alkylat (Alkylierung, Isooktan) verwendet. Einige andere Chemikalien, wie Isobuten und tert-Butylhydroperoxid werden aus Isobutan hergestellt. Zusammen mit Butan wird es als Treibgas in Sprühdosen eingesetzt (Lebensmittelzusatzstoff E 943b). Da es wie andere Alkane brennbar ist, wird es als Brennstoff benutzt. Isobutan wird auch als Beimischung für Campinggas verwendet. Da Isobutan einen niedrigeren Siedepunkt als n-Butan (-0,5 °C) aufweist, wird Campinggas aus Propan und Isobutan gemischt. Dadurch eignet sich dieses Gasgemisch nicht nur für den Sommer, sondern auch für den Einsatz im Winter und auf Hochtouren.

Isobutan als Kältemittel R600a

Isobutan weist einen sehr niedrigen Treibhauseffekt auf (GWP 3) und wird deswegen in Kühlschränken und Klimaanlagen als Kältemittel mit der Bezeichnung R600a eingesetzt. Die Einsatzgrenze liegt aus Sicherheitsgründen derzeit bei 150 g pro Gerät. Seit 1992 Greenpeace das Projekt Greenfreeze mit Hilfe der Firma Foron vorgestellt hat, wird R600a in Kühlschränken verwendet. In Europa hat R600a das zuvor als Kältemittel in Haushaltsgeräten verwendete R134a fast vollständig verdrängt, da R600a billiger ist, kein Ozonabbaupotential hat, weniger chemische Verträglichkeitsprobleme hat und mit Mineralöl mischbar ist. Die meisten Geräte kommen mit weniger als 50 g Kältemittel aus. Bis 2011 sind schon 300 Millionen Geräte auf den Markt gekommen.

Weitere Infos zum Kältemittel R600a finden Sie unter www.secop.com

Quelle: Wikipedia

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