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Löwe Steckbrief – Verhalten, Merkmal, Vermehrung

by Falk von Wildenradt27. Januar 2014

Größe: bis 1,23 m (Schulterhöhe), 1,7 bis 2,5 m Kopfrumpflänge
Geschwindigkeit: bis 60 km/h (Kurzstrecke)
Gewicht: 150 – 225 kg
Lebensdauer: 14 – 20 Jahre
Ernährung: Antilopen, Gazellen, Gnus, Büffel, Zebras, Hasen, Vögel
Feinde: Für Jungtiere können Elefanten, Hyänen und Schlangen gefährlich werden.
Lebensraum: Savanne Afrikas. Ein Restbestand asiatischer Löwen lebt im Gir-Nationalpark in Gujarat in Indien.
Ordnung: Raubtiere
Familie: Katzen
Wissenschaftl. Name: Panthera leo
Merkmale: Großkatze, beige-braune Färbung, Mähne, schwarze Schwanzquaste

Auf Kisuaheli heißt der Löwe Simba

Löwen sind die größten Landraubtiere Afrikas und nach dem Tiger die zweitgrößte Katzenart. Sie besitzen ein kurzes, gelblich-sandfarben bis dunkel-ocker gefärbtes Fell. Auf dem Fell junger Löwen zeichnen sich dunkle Flecken ab, die im Laufe des ersten Lebensjahres verblassen. Derzeit leben noch etwa 16.000 bis 30.0000 Löwen in freier Wildbahn.

Loewe

Verhalten

Katzen sind eher als Einzelgänger bekannt. Nicht so der Löwe. Er bevorzugt es, in einem Rudel zu leben. Dieses besteht hauptsächlich aus miteinander verwandten Weibchen und drei bis vier erwachsenen Männchen. Ein derartiges Rudel kontrolliert ein Revier, das 20 bis 400 Quadratkilometer umfasst. Die jungen Männchen verlassen den Verbund mit Erreichen der Geschlechtsreife. Die dominanten Männchen wechseln in der Regel etwa alle 2 bis 3 Jahre, meist nach blutigen Revierkämpfen. Im Gegensatz dazu verbleiben die Weibchen von der Geburt bis zum Tod in ihrem Rudel.

Ein verbreitetes Vorurteil ist, dass männliche Löwen nur auf der faulen Haut liegen, während ihre Artgenossinnen das Familienessen jagen. Tatsache ist, dass auch die männlichen Exemplare regelmäßig und erfolgreich jagen. Grundsätzlich gehen Löwen im Schutz der Dunkelheit oder in den noch kühlen Morgenstunden auf die Pirsch. Löwen können rasch beschleunigen, ihre Höchstgeschwindigkeit aber nur kurz halten. Aus diesem Grund nähern sie sich ihrer Beute vorsichtig und geduckt.

Die Mähne

Ist der Löwe in einer guten Verfassung und sehr kräftig, wird die Mähne dicht und färbt sich dunkel. Diese Tatsache macht das Löwenmännchen für das Weibchen besonders interessant. Andere Männchen scheuen dann Konfrontationen.

Vermehrung

Die kleinen Löwenbabys kommen nach einer Tragzeit von etwa vier Monaten abseits vom Rudel zur Welt. Eine Löwin bekommt ein bis vier Junge, die anfangs blind und etwa 1,5 Kilogramm schwer sind. Erst nach etwa 8 Wochen lernen die Kleinen das Rudel kennen in das sie rasch integriert werden.

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