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Leguan Steckbrief – Heimat, Geschichte, Arten

by Falk von Wildenradt26. Januar 2014
Leguane sind eine überwiegend Reptilienart, die in den tropischen Regionen von Mexiko, Mittelamerika und vielen Inseln Polynesiens sowie der Fijis heimisch ist. Die Leguane sind als Jungtiere meist carnivor und ernähren sich meist von Insekten und anderen wirbellosen Tieren, wenn die Leguane allerdings älter werden, wird die pflanzliche Ernährung immer wichtiger.
Leguan

Geschichte

Die Leguane wurden 1768 entdeckt und wurden von dem österreichischen Naturforscher Josephus Nicolaus Laurenti beschrieben. Die unterschiedlichen Gattungen der Leguane erreichen Größen, die von etwa 15 cm bis zu über zwei Metern reichen. In ihrem Lebensraum unterscheiden sich die unterschiedlichen Gattungen stark. So lebt der grüne Leguan – wohl die bekannteste Form der Leguane, da sie mittlerweile auch als sehr beliebte Haustiere gehalten werden – hauptsächlich auf Bäumen, wo er sich fast rein von Blättern ernährt. Der grüne Leguan bevorzugt eine hohe Vegetationsdichte, in der er einen reichen Vorrat an Nahrung sowie die Möglichkeit findet vor Feinden kletternd schnell zu fliehen oder sich ins Wasser fallen zu lassen, worin er der Gefahr geschwind davon schwimmen kann. Auf Grund dieser Bedingungen ist der grüne Leguan kaum artgerecht zu halten. Als Jungtiere ahnen viele Laien jedoch nicht, dass die ausgewachsenen grünen Leguane um einiges größer werden.

Verschiedene Arten

Ein Beispiel für einen Leguan, der felsige Umgebungen bewohnt, ist der Chuckwalla, der in den trockenen Regionen der südlichen USA und von Mexiko zu finden ist. Chuckwallas sind wie auch der grüne Leguan hauptsächlich Pflanzenfresser, greifen aber anders als ihre Artgenossen gerne auch auf insektoide Nahrung zurück. Der Chuckwalla hat eine dunkle Färbung, um sich in der Sonne schnell aufzuheizen, um jederzeit schnell genug fliehen zu können, falls Gefahr droht. Sollte es dazu kommen, dass sich der Chuckwalla bedroht fühlt, flieht er eilig unter einen Fels oder in eine Felsspalte hinein. In seinem Versteck bläht sich der Chuckwalla dann mit Luft auf und erreicht eine Körpergröße, die seine eigentliche Größe um bis zu zwei Drittel übetrifft, womit es für einen Angreifer schwer wird, den Chuckwalla aus seinem Versteck zu ziehen.

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