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Kakerlake Steckbrief – Merkmale, Ernährung, Feinde

by Falk von Wildenradt26. Januar 2014

Merkmale

Größe: bis zu 30 mm
Geschwindigkeit: bis 5,4 km/h
Gewicht: ca. 5 Gramm
Lebensdauer: 200 Tage bis ein Jahr
Ernährung: Allesfresser, feuchte und warme Materialien, Textilien, Papier, Leder,
Feinde: Der Mensch, Insektenfressende Tiere
Lebensraum: weltweit verbreitet, ursprünglich aus Südasien
Ordnung:Schaben
Familie: Küchenschaben
Wissenschaftl. Name: Blattidae
Merkmale: Platter Körper, dunkle Farbe, lange Fühler

Kakerlake

Iiiiihhh – eine Kakerlake!
Die Tiere sind Allesfresser, die sich gerne von feuchten und weichen Materialien wie zum Beispiel faulenden Lebensmitteln ernähren. Durch ihre Lebensweise können sie verschiedene Krankheitens und Parasiten übertragen. Sie gelten deshalb als unhygienisch und werden als Schädlinge bekämpft.


Weltweit verbreitete Überlebenskünstler
Kakerlaken gibt es auf der ganzen Welt, selbst auf sehr abgelegenen Inseln. Nur in der Arktis und Antarktis ist es für sie zu kalt. Die Tiere sind wahre Überlebenskünstler, und sogar nach Atomtests auf dem Bikini-Atoll in der Südsee wurden lebende Kakerlaken gefunden.

Krabbeltiere mit Höchstgeschwindigkeit
Kakerlaken können mit einer Geschwindigkeit von bis zu 1,5 Metern pro Sekunde krabbeln. Dies entspricht 5,4 Kilometern pro Stunde, womit die Tiere die am schnellsten krabbelnden Insekten der Welt sind.

Kakerlaken-Formel 1
Die Schnelligkeit der Kakerlaken ist seit Jahrhunderten bekannt. So haben Menschen schon seit dem 16. Jahrhundert zum Spaß Kakerlaken-Rennen mit den schnellen Schaben veranstaltet, und es gibt auch heute noch Fans dieser schrägen Sportart.

Fast unsichtbar und gut versteckt
„Sieht man mal eine, gibt es noch tausend mehr“, so sagt man, wenn plötzlich eine Kakerlake durchs Haus krabbelt. Das liegt daran, dass die Tiere nur in großen Gruppen von mehreren hundert bis über tausend Tiere zu finden sind. Doch normalerweise bekommt man Kakerlaken tagsüber kaum zu Gesicht, denn sie sind sehr lichtscheu sind und verstecken sich gerne in dunklen Löchern und Ritzen. Sieht man dann doch mal eine, sind garantiert noch viele andere im Dunklen versteckt. Ihre Scheu und die großen Gruppen machen es sehr schwer, sie aus dem Haus zu werfen, wenn sie einmal eingezogen sind.

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