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Hyäne Steckbrief – Abstammung, Merkmale, Nahrung

by Falk von Wildenradt26. Januar 2014

Als Hyänen (aus dem Altgriechischen „ὕαινα“ — hýaina) werden Tiere der Famlie der Hyaenidae bezeichnet. Die Hyänen stellen eine katzenartige Untergattung der carnivoren Säugetiere dar. Mit nur vier bekannten Spezies stellen sie eine der kleinste biologischen Familien innerhalb der carnivoren Säuger dar. Trotz ihrer gerinen Biodiversität gelten Hyänen als essentieller Bestandteil vieler Ökosysteme in Afrika und z.T. auch in Asien dar.

Hyaene

Abstammung/ Merkmale

Obwohl sie phylogenetisch näher mit der Familie der Katzen und der Schleichkatzen verwandt sind, ähneln die Hyänen in Sachen Morphologie und Verhalten den Hundeartigen. Und zwar in einer Vielzahl von Aspekten: So leben sowohl die Canidae (Hundeartige) als auch die Hyaenidae anders als viele Katzen und Schleichkatzen nicht auf Bäumen, und beide fangen ihre Beute hauptsächlich mit den Zähnen und nicht mit den Klauen. Die Kiefer der Hyänen sind auch stärker als die meisten Kiefer der Katzenartigen und können Knochen mit Leichtigkeit zermalmen. Beide Arten nehmen ihre Nahrung schnell zu sich und legen eventuell Essensvorräte an, indem sie z.B. Knochen verbuddeln. Beide besitzen weitgehend gefühllose Pfoten, die mit großen, nicht einziehbaren und stumpfen Klauen ausgestattet sind. Diese Klauen dienen anders als bei den Katzen eben nicht zur Erbeutung der Nahrung, sondern sind dem Laufen angepasst. So helfen die Klauen bei der Jagd scharfe Kurven zu schlagen.

Verhalten/ Nahrung

Dennoch zeigen die Hyänen in anderen Aspekten, dass sie viel näher mit anderen Katzenartigen verwandt sind. So gleichen die Fellpflege, die Duftmarkierung, das Revierverhalten sowie die Fortpflanzungsrituale und Pflege und Aufzucht der Jungen viel mehr dem Verhalten, das auch andere Katzenartige aufweisen.
Obwohl sie noch immer häufig als feige Resteverwerter betrachtet werden, jagen Hyänen, besonders die Gattung der Tüpfelhyänen bis zu 95% ihrer Nahrung selbst und wurden schon häufig dabei beobachtet, wie sie größere Raubtiere wie Leoparden und Löwen von ihrer Beute verjagen.
Hyänen sind überwiegend nachtaktive Tiere, aber brechen genauso gut von den frühen Morgenstunden an aus ihren Lagern. Mit Ausnahme der sehr sozialen Tüpfelhyäne sind die Hyänen verhältnismäßig nicht sehr gesellig, obwohl sie in Familiengruppen leben und gemeinsam jagen.

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