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Ameisen Steckbrief – Bilder, Verhalten, Rassen und Arten

by Falk von Wildenradt24. März 2013

Name

Obwohl Ameisen Insekten sind und einen vollkommen anderen Bauplan haben als Säugetiere, sind sie den Menschen im Grunde ähnlicher als alle anderen Geschöpfe: Ameisen bilden Staaten, führen Kriege und unterwerfen andere Tierarten ihren Zwecken. Ameisen werden wissenschaftlich als „Formicidae“ klassifiziert; das eigentliche Wort scheint von alteuropäischen Begriffen abzustammen, welche etwa „emsig“ oder „fleißig“ bedeuten.

Aussehen

Ameisen haben ein für Insekten typisches Aussehen mit sechs Beinen. Die Tiere werden nicht besonders groß; die größten Ameisen messen kaum einen Zentimeter.
Mit Ausnahme der Antarktis sind Ameisen auf allen Kontinenten zu finden und stellen die wohl erfolgreichste Tierart der Welt dar. In Deutschland ist vor allem die Waldameise bekannt, welche in Wäldern ihre häufig spektakulären Hügel baut.

Heimat

Der Ursprung der Europäischen Honigbienen liegt in Südostasien, jedoch werden Bienen schon seit vielen tausend Jahren in Europa und Ägypten zur Honiggewinnung genutzt. Heute werden diese Bienen weltweit in Imkereien gezüchtet.

Lebensraum

Der Lebensraum von Ameisen reicht von menschlichen Behausungen über die Wüste bis in den feuchtesten Dschungel. Sogar in Sibirien finden sich Ameisen, welche in der Lage sind, der Kälte durch Verpuppung zu trotzen. Ähnlich wie der Mensch hat sich die Ameise allen Existenzbedingungen anzupassen vermocht und damit den Planeten für sich erobert.

Rassen und Arten

Ameisen bilden Staaten, welche unterschiedlicher kaum sein könnten: Es gibt reine Jägervölker, reine Sammlervölker und Völker, die sich parasitär von der Leistung „versklavter“ anderer Tiere ernähren. Auch hier scheint die Evolution mit dem Menschen lediglich zu wiederholen, was mit der Ameise begonnen wurde: Ein Lebwewesen, das sich durch Organisation und Intelligenz den Planeten unterwirft.

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Verhalten

Das Verhalten von Ameisen wird als „soziale Intelligenz“ beschrieben: Obwohl dem einzelnen Tier keine Intelligenz zugeordnet werden kann, bildet der Staat eine erstaunliche Planungsfähigkeit und ein logisches Verhalten heraus. Wie genau dies funktioniert, zählt zu den großen Rätseln der Natur.

Nachwuchs

Der Nachwuchs der Ameisen wird meist nur von einigen weiblichen Tieren hervorgebracht. Der Rest des Staates kümmert sich mit kaum vorstellbarer Aufopferung um die nicht eigenen Jungen, – ein Verhalten, das menschlichen Monarchien gleicht. Bei aller offenkundigen Absurdität scheint dies einen Wettbewerbsvorteil in der Auslese der Arten zu bedeuten.

Lebenserwartung

Die Königinnen der Ameisen können ein Alter von 25 Jahren erreichen, was für die Welt der Insekten biblisch ist. Die unteren Kasten hingegen werden maximal zwei bis drei Jahre alt.

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